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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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2213
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Zusammengesetzte mit zwei Linsen. 2213

au a

-rwtn

~~n — •

SO

a a a aa'a"wie für den Halbmesser der kleinsten Kugelabweichung

R =

(M m x J4 a 2 h ’

Z =

[ m x 3 3 — 8v

Setzt man ihn daher wieder gleich3h

4 a 2 h *

1

4 o3>

27 •

so erhält man sofort

1

3h y _

x mg I (3 — 8v)n‘

Für h = 8 Zoll, g = 20 Secunden und p = 0,938, v = 0,233iat daher

1,174

x — -

m

und der Halbmesser K des HelligkeitsmafsesK = 20x' = 20x=

m

Dieses reicht hin zu zeigen, dafs man mit einer dreifachenLinse eine viel gröfsere Oeffnung und viel mehr Helligkeit desBildes erhalten kann, als mit einer doppelten, und so könnteman dieselben Untersuchungen auch auf vier- und mehrfacheLinsen ausdehnen.

III. Zusammengesetzte Mikroskope mitzwei Linsen.

Wir gehn nun zu denjenigen Mikroskopen über, die auszwei oder mehreren, aber von einander durch beträchtlicheDistanzen getrennten Linsen bestehn, zwischen welchen einoder mehrere Bilder des Objectes statt haben.

Die älteste und wohl auch einfachste Art dieser Mikro-skope besteht aus einem kleinen biconvexen Objective A,F'{dessen Brennweite sehr klein ist, und aus einem gröfsern bi-concaven Oculare B, so dafs daher dieses Mikroskop im Grun-de ganz dem sogenannten Galilei’schen oder holländischen Fern-rohre 1 ähnlich ist und auch die meisten Fehler desselben ge-meinschaftlich hat. Die Distanz des Gegenstandes von demObjective A wird etwas gröfser als die Brennweite des Ob-

1 S. Art. Fernrohr. Bd. IV. S. 154.