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o oMikroskop.
Schrift sieht, vergebens abmühte, den theoretischen Grunddieses Unterschiedes zu finden. Er erkannte, wie es von ei-nem Künstler seiner Art zu erwarten ist, den Nachtheil derOculare der ersten Classe, wo das Bild zwischen die beidenLinsen fallt, sehr wohl, indem er bemerkt, dafs jede kleineVerrückung des Oculars, die wegen der verschiedenen Weit-sichtigkeit der Beobachter, wegen der Reinigung der Linsenvon Staub u. dgl. nothwendig ist, auch sofort die Rectificationdes ganzen Instruments stört, nnd dafs zweiten! das Collectiv dasvon demObjectiv erzeugte Bild verkleinert, aus welcher Ursachedie Brennweite des eigentlichen Oculars wieder bedeutend kürzergemacht werden mufs. Allein dieses Letztere hat zur! Folge,dafs selbst die feinsten Fäden de* Mikrometers schon viel zudick ersoheinrn, um bei sehr scharfen Messungen noch mitSicherheit gebraucht werden zu können. Diesen UDd andernvon .ihm noch aufgezählten Nachtheilen wollte er anfangs durcheia Ziürückgehn auf die früher gebrauchte einfache Ocularlinsebegegnen, wodurch;*ber -da« Gesichtsfeld wieder viel zu kleinwurde, um bei astronomischen oder auch bei mikroskopischenMessungen mit Nutzen gebraucht zu werden. Später geriether auf die Auskunft, die Ocularlinse, nach Art der Objective,doppelt zu machen, allein er fand bald, dafs solche Oculareeine zu grofse Oeffhung fordern, einen zu grofsen Lichtver-lust verursachen und von der Kugelabweichung nur schwer zubefreien sind. Endlich, nach vielen vergeblichen Versuchen,verfiel er auf den Bau solcher Doppeloculare, wie wir sie inder zweiten Classe aufgezählt haben, wo nämlich das Bildnicht mehr zwischen die beiden Ocularlinsen, sondern zwi-schen das Objectiv und Collectiv, ganz nahe bei dem letzten,fällt. Er war mit dem Erfolge seiner praktischen Ausführungschon zufrieden und er hatte auch guten Grund dazu; abernicht ebenso zufrieden zeigte er sich selbst mit dem, was erdie Theorie der neuen Oculare nannte, indem er zum Schlüsseseiner eben erwähnten Abhandlung sagt: Bat to git-'e aproper demonstration would require more leisure, thatn isconsistent with tke Situation of one not very conversant $vithmathemalics, and therefore ihe ivhole is only given in ho-pes , that some person of more abilities in the Science of op-tics will favour us with a general theorem, in order that itsapplication may be more universal. Dieses offene, den grofsen