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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Mond.

23#t

eihält man ^Sin.7i= 15”,79» und dieses ist die gröfste Diffe-renz, die zwischen den beiden Gröfsen A und d' statt habenkann. Bei Sonnenfinsternissen und Sternbedeckungen durchden Mond ist es nothwendig, auf diese Differenz Rücksichtzu nehmen.

D. Masse und Dichtigkeit des Mondes.

Wenn die Alten die Entfernung und den Durchmesser desMondes nur sehr unvollkommen gekannt haben, so wufstensie von der Masse des Mondes gar nichts. Aber auch ihrenNachfolgern wurde es nicht leicht, den wahren Werth dieserMasse zu bestimmen. Sie hatten dazu vorzüglich zwei Mit-tel, die Präcession 1 und die NuCation. Die erstere beträgtin einem Jahre 50",376 und ist eine Folge der Anziehung derSonne und des Mondes auf die abgeplattete Erde, die letztereaber beträgt in ihrem gröfsten Werthe 16”,783, und ist alseine blofse Wirkung des Monds auf die Erde zu betrachten.Da sich aber, nach dem ersten Grundsätze der Mechanik jedeKraft, die ein Körper auf einen andern ausübt, wie die Massedes ersten Körpers, dividirt durch das Quadrat der Entfernungdesselben von dem andern Körper, verhält, so sieht man, dafsdie beobachteten Gröfsen der Präcession und Nutation das Ver-hältnifs der Masse der Sonne und des Mondes geben müssen.Man fand auf diese Weise

Masse des (T __

tt -j—^ = 0,000000 042713.

Masse der (V)

Da aber aus andern Folgerungen bereits bekannt war, dafs1 die Masse der Erde nur den 337000sten Theil der Masse derSonne beträgt, und da die letzte Zahl, durch 337000 multi-plicirt, 0,01439 oder nahe ^ giebt, so hat manMasse (£

Masse Trr

oder der Mond hat nur den 70sten Theil der Masse der Erde.

Die Erscheinungen der Ebbe und Fluth des Meeres habenihre Ursache bekanntlich ebenfalls in der vereinten Wirkung,welche die Sonne und der Mond durch ihre Anziehungen aufdiese grofse Wassermasse ausüben. Eine genaue Discussion

1 S. Vorr ticken der Nachtgleichen.