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Mond,
wenn sie ans die wahrhaft getreuen Karten von dem InnernAfrica’s oder Neuhollands vorzeigen sollten.
M. Aschfarbiges Licht des Mondes.
Kurz vor und nach dem Neumonde, zu der Zeit, wo derMond uns nur als eine feine Sichel erscheint, bemerkt manauch den übrigen Theil des nicht beleuchteten Monds in ei-nem schwachen Dämmerlichte schimmern, das aber immerschwächer wird, je näher der Mond seinen Quadraturen kommt.Man nannte diese Erscheinung das aschgraue Licht des Monds(lumiere cendre») und man hat sich in frühem Zeiten langebemüht, die wahre Ursache desselben zu entdecken. Endlichgab Möstlin, der Lehrer des grofsen Kepleh, uns die wahreErklärung desselben. Wir haben so eben gesehn, dafs, wennder Mond im Neulichte ist, wenn er uns also seine dunkleHälfte zuwendet, dann die Erde ihre ganze, von der Sonnebeleuchtete Scheibe dem Monde zuwendet. Da nun dieOberfläche der Erde fast dreizehnmal gröfser ist, als diedes Monds, so wirft diese grofse und durchaus beleuchteteScheibe der Erde eine sehr bedeutende Masse Licht auf diedunkle Seite des Monds, wodurch daher die Nächte desMonds, zu dieser Zeit, noch viel mehr erhellet werden mögen,als dieses für unsere Nächte zur Zeit des Vollmonds der Fallist. Allein dieses von der Erde, als von einem Spiegel, aufden Mond reflectirte Sonnenlicht wird von dem Monde, alsvon einem zweiten Spiegel, abermals zurückgeworfen undmacht uns daher die sonst dunkle Seite des Monds wiedersichtbar. Dieses den Mond beleuchtende Licht ist also unsereigenes oder vielmehr unser von der Sonne geborgtes Licht,das wir ihm auf einige Augenblicke zusenden, um es sofortwieder von ihm zurück zu erhalten. Nach dieser Erklärungsollten wir die dunkle Seite des Monds eigentlich im Augen-blicke des Neumonds selbst am besten sehn; allein dieses istnicht der Fall, weil dann der Mond viel zu nahe bei derSonne steht und wir das schwache Licht des Mondes vordemzu starken der Sonne nicht mehr sehn können. So kommtes, dafs wir etwa drei Tage vor oder nach dem Neumondedieses Licht am deutlichsten erblicken, weil dann die Win-keldistanz des Monds von der Sonne für diese Erscheinung