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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Oberfläche desselben.

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grofse, als sehr weit verbreitete Ebenen deutlich erkennenlassen. Diese Gegenstände lassen sich zweckmäfsig unter fol-gende Abtheilungen bringen.

I. Ringgebirge oder fVallebenen. So nennt man dieauf dem Monde so häufig vorkommenden Flächen, die rings-um von einer meistens kreisförmigen Gebirgsreihe kranzartigumgeben sind. Die innere, von diesen Gebirgen eingeschlos-sene Fläche ist meistens convex oder gewölbartig aufgetriebenund an mehrern Stellen mit kleinen Bergen oder Löchern be-setzt. Diese innere Fläche hat oft einen scheinbaren Durch-messer von einer, von zwei und selbst von mehrern Bogen-minuten. Da aber eine Bogenminute, auf der Mitte der unssichtbaren Mondscheibe, nahe 15 geogr. Meilen beträgt, so istder Durchmesser dieser kreisförmigen Wallebenen oft 15, 30und mehr Meilen, ln der diesem Artikel beigelegten General-karte des Monds findet man eine grofse Anzahl dieser Ring- Fi#,gebirge, z. B. Ptolemäus, Alphons, Arzachel, Plato, Archi-^*medes u. S. w. So beträgt die von dem Gebirgskranze desPtolemäus eingeschlossene Kreisfläche, da sie einen Durch-messer von 12 Meilen hat, volle 144 Quadratmeilen und dieseFläche enthält nur wenige kleinere Unebenheiten, mit Aus-nahme eines nicht eben beträchtlichen Kraters, den man an derNWSeite der Wallebene abgebildet sieht. Der diese Flächeumgebende Gebirgskranz besteht aus vielen einzelnen, oft dichtan einander gereihten Bergen, von welchen die höchsten über8000 Par. Fufs haben. An der Nordseite des Kranzes siehtman zwei gröfsere Krater, von welchen der eine noch bei-nahe ganz in dem Kranze liegt und bei seinem trichterför-migen Bau eine Tiefe von mehr als 7000 Fufs hat. AuchPlato und Newton, die man in den beigelegten Zeichnungen^*im gröfsern Mafsstabe abgebildet sieht, sind solche Wallebe- 33 ^

nen oder Ringgebirge. »•

öb ... 340.

II. Krater. So nennt man diejenigen, meistens eben-falls von einem kreis- oder ellipsenartigen Ringgebirge um-schlossenen Flächen, deren Krümmung gegen die übrigeMondfläche concav oder vertieft ist, so dafs diese Ringgebirgeeine hohle, becher - oder kesselförmige Fläche begrenzen, diein ihrem obern oder gröfsten Durchmesser meistens viel kleinerist, als die Fläche der Wallebenen, da sie gewöhnlich nureine oder einige wenige Meilen im Durchmesser hat. In dem