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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Moni

Hercules, Mercnr, Zoroaster, die Mitte Grimaldi’s und dieinnere Wallebene des Alphonsus, des Cleomedes u. s. f.

C. Die dritte Art bilden diejenigen Flächen, die bei Son-nenaufgang'mit einem diinnen Nebel überzogen sind, der aberbald darauf verschwindet, wo dann die Ebenen selbst abge-blafst erscheinen , jedoch allmälig sich ins Dunkle färben, jelänger die Sonne über ihnen steht. Gegen ihren Sonnenunter-gang fangen sie wieder an zu erblassen. Am deutlichsten siehtman diese Aenderung ihres Aussehens bei den um den Aequa-tor liegenden Ebenen dieser Art, weniger klar aber an denPolarebenen. Gruithuiskk hält diese und die Flecken B fürmit Manzen bedeckte Flächen, deren Gewächse erst bei Son-nenaufgang entstehn und bei Sonnenuntergang wieder vergehn.Ueberhaupt soll man die graue Farbe von dem Aeqnator zubeiden Seiten bis zur Breite von + 50" vorherrschend finden;näher nach den beiden Polen hin wird sie immer seltener.Hierher gehört z. B. das Mare Imbrium , Vaporum , Nubium,Serenitatis u. s. w.

Auch bei den oben unter No. V. erwähnten Rillen un-terscheidet Gruithuiseit vorzüglich zwei Gattungen. j4. Flufs-bettartige Gebilde , die ihm Strafsen zu seyn scheinen. Da-hin gehört die Rille, welche in SS O. bei Triesnecker anfängtund im Mare Faporum mit sieben Flufsarmen endet; die zweiRillen, die im Agrippa entspringen und in der Kluft des Hy-ginus enden u. s. f. B. Geräumte , wie er jene geradlinigenRillen meistens von beträchtlicher Breite nennt, die immer nurin dunkelgrauen Gegenden getroffen werden, gleich Wald-alleen, die durch gTofse Wälder führen. Sie bestehn aus senk-rechten Einfurchungen in die sie umgebenden Flächen von 30bis 80 Fufs Tiefe, völlig ohne Seitenwall und nur dann gutsichtbar, wenn die Sonne eben über ihnen auf- oder unter-geht. Gewöhnlich führen sie zä ausgezeichneten Bergen oderWallgebirgen oder zu Klüften. Man sieht ein solches Ge-räumte, das die Form des Buchstabens T hat, in der Ring-ebene des Posidonius ; ein anderes führt von Eratosthenes zuCopernicus u. s. w. Wieder andere durchschneiden sich undgeben das Ansehn eines mit Absicht angelegten Cafialbaus,wie z. B. die Geräumte südlich vom Agrippa oder die zweisüdlich am Bullialdus liegenden Rillen u. s. w.