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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Oberfläche demselben.

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birge, welches er mit dem Namen Dörfel bezeichnet hat. Wirwerden bald unten auch von Höhlen und Klüften reden, diesich in dem äufsersten Rande des Mondes finden.

Hier wird es angemessen seyn, noch etwas über die Me-thode zu sagen, wie die Höhe der Mondberge gemessen wer-den kann. Die erste und einfachste haben wir so eben ken-nen gelernt, wenn man nämlich die Höhe eines Randbergeszur Zeit einer Sonnenfinsternifs oder wenn man mit dem Mi-krometer den Winkel mifst, welchen eine solche Hervorra-gung in dem Auge des Beobachters macht. Da bereits be-kannt ist, dafs jede Raumsecunde einer solchen Beobachtungauf dem Monde 5622 Par. Fufs oder 0,245 einer geogr. Meilebeträgt, so erhält man dadurch auch unmittelbar die Höhe desBerges, vorausgesetzt dafs diese Höhe auf der Gesichtsliniedes Beobachters senkrecht steht. Man sieht, dafs durch dieseMethode die Höhen der Berge in den meisten Fällen zu kleinausfallen müssen.

Nehmen wir nach einer zweiten Methode an, dafs derBerg a A in der dunklen Hälfte BaD des Mondes eben sei-Fi«.nen Gipfel A von der Sonne in 0 beleuchtet erhalte, so dafs 342.also die Linie 0BA eine Tangente des Kreises in B ist. Istdann BC = aC = r der Halbmesser des Mondes in Theilendes gebrauchten Mikrometers und BA = d die mit demsel ,enMikrometer gemessene Entfernung des Gipfels A von derLichtgrenze BCD und endlich Aa = H die gesuchte Hübedes Berges , so hat man in dem bei B rechtwinkligen Dreiecke(r + H;*= r*+ d 2 ,

woraus man also die Gröfse H finden kann, dieses Verfah-ren hat den Nachtheil, dafs es nur in der N'h® der Quadra-tur gebraucht werden kann, und dafs sich J * e ^röfse d nichtmessen läfst, wenn andere Berge zwischen A und D liegen,was bei dem Monde so oft de 41 a H i sf-

Die folgende dritte Me hode i» 1 von diesen Beschränkun-gen frei. Sey für die Zeit der Beobachtung £ die Längeund ß die Breite des Mondes, so wie© die Länge der Sonneund r der Halbmess' r des Monds in Theilen des Mikrometers.

Ist d die gemess ,ne senkrechte Distanz des Berges f von derLichtgrenze DFE in denselben Theilen des Mikrometers aus-p;^gedrückt und h die Höhe der Sonne über dem Gipfel des Ber- 343.^es und bezeichnen wir durch d' und h' dieselben Gröfsen