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M o n d.
aber so deutlich sehn konnte und die sich, seiner Ansichtnach, nicht anders erklären lassen, als dafs sie so eben, gleich-sam erst unter seinen Augen, entstanden seyen. So sah er itnMare erisium mehrere Jahre hindurch einen Berg, der einesehr längliche, elliptische Form hatte, und später sah er den-selben Berg stets vollkommen kreisrund.
Bewohner und Kunstproducte , die man im Monde ange-troffen haben will, fuhren uns ganz natürlich auch auf dieje-nigen Gegenstände, die man nicht als Naturerzeugnisse, son-dern als Artefacte, als mit Vorsatz von verständigen Wesenangelegte Werke angesehn hat. Der grofse Kefleh, der sichaber von seiner lebhaften Einbildungskraft öfters zu weit füh-ren liels, war von der grofsen Menge der vollkommen kreis-förmigen Gebilde des Mondes so hingerissen, dafs er sie alU als von den Bewohnern des Mondes eigens zu ihrer Bequem-lichkeit aushöhlen liefe. Wenn er ein besseres Fernrohr ge-habt hätte, so würde er diese Behauptung wohl nicht gewagthaben. Wenn es solche, mit Absicht angelegte Gegenstände,gleich unseren Gebäuden, im Monde giebt, so wird man wohlvoraussetzen dürfen, dafs sie eine bestimmte Gröfse nicht über-steigen. Demnach wird es vor allem nothwendig seyn zu un-tersuchen, wie grofs wohl ein Gegenstand im Monde seynsoll, damit er von uns noch deutlich, seiner Existenz undauch seiner Gestalt nach, erkannt werden könne.
Bemerken wir zuerst, dafs, nach der bekannten Entfer-nung des Monds von der Erde, eine gerade Linie in derMitte der uns sichtbaren Mondscheibe, wenn sie senkrecht aufunserer Gesichtslinie steht und eine Länge von 0,245 geogr.Meile oder von 5600 Par. F'ufs hat, unseren Augen unter demWinkel von einer Bogensecunde erscheint oder dafs umge-kehrt eine geographische Meile auf dem Monde von uns un-ter dem Winkel von 4,08 Secunden gesehn wird. Darausfolgt, dafs eine Kreisfläche auf dem Monde, deren Durch-messer unter dem Winkel von einer Secunde gesehn wird,0,0471 Quadratmeilen oder 24630000 Quadratfufs haben wer-de. Solche einzelne Gebäude von dieser Ausdehnung habenwir auf unserer Erde nicht, aber wohl würden mehrere unsererStädte, wenn sie auf dem Monde angelegt wären, unter einemnoch viel gröfsern Winkel erscheinen.
SeuhöTKH sagit, dafs er mit seinem Herschel’schen Re-