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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Mond.

fortgeführt erscheinen, keineswegs allein. Denn ohne hiervon der Möglichkeit und selbst von der Wahrscheinlichkeitvon lebenden Wesen zu sprechen, die den Mond bewohnenund jene Gegenstände mit Absicht zu einem gewissen Zweckeausgeführt haben, eine Voraussetzung, welche schon oft ge-nug von andern ausgesprochen worden ist, so handelt es sichhier nicht sowohl um Wahrscheinlichkeiten und Gründe aprioriysondern um eigentliche Beobachtungen, und da mufs vor allenandern Schröter selbst angeführt werden, der fleißige, auf-merksame und, was hier nicht zu übersehn ist, der ruhig nüch-terne Beobachter, der alles, was er in dem Monde, den er soviele Jahre hindurch mit unermüdlichem Eifer beobachtete,gesehn hatte, und so wie er es gesehn hatte, in sein Tage-buch eintrug, aus welchem eben das von ihm schon öfter an-geführte Werk, wie es scheint, ohne weitere Zusätze undAusschmückungen entstanden ist. In diesem Werke nun kannSchröter nicht umhin, an gar vielen Orten von solchen Ge-genständen des Mondes zu sprechen , die er wiederholt undunter den mannigfaltigsten Verhältnissen betrachtet hat, unddie ihm gleichsam die Meinung aufdrangen, dafs sie von le-benden Wesen mit Absicht und Ueberlegung errichtet seynmüfsten. So viele Stellen dieses Werkes sprechen von derCultur einzelner Theile der Oberfläche des Mondes, von Stra-fsen, die einen Ort mit dem andern verbinden, von stadt-ähnlichen Versammlungsorten, selbst von gewissen Gewerben,deren Spuren man deutlich sehn könne, und was dergleichenmehr seyn mag. So hält er, um nur Einiges näher anzu-führen, die kleinen Gegenstände, die nordöstlich von Mariusin einen engen Raum zusammengeprefst erscheinen 1 , für eineMondstadt und die Canäle bei Hyginus, nördlich von Agrippa ,scheinen ihm auf Ivunststrafsen und Gewerbe der Seleniten zudeuten, da sie beim Aufgang der Sonne über ihnen, wo viel-leicht diese Gewerbe wieder anfangen thätig zu werden, im-mer eine andere Gestalt annehmen. Die östlich von Newtonliegenden, zerstreuten (scheinbaren) Berge, die man auch innnsern Charten Fig. 339 u n( l 340 sieht, betrachtet er als Wohn-plätze der Mondbürger. Ebenso deutet er die vielen kleinenHügelchen, die in der Wallebene d *Posidonius liegen. In

1 8. a. a. 0. Th. II. Taf. LX. u. LXII.