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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Messing, die durch eine Schraube bei F stark zusammenge-prefst werden konnte, um die Saite dazwischen fest zu hal-ten. Parallel mit der Säule und vor ihrer Mitte war der (we-gen bequemer Bearbeitung dreikantige) Messingstab m n anseinen Enden befestigt, mit einer seiner Flächen, worauf dieEintheiiung befindlich war, dem Beobachter zugewandt. DieScale enthielt blofs Zollstriche, aber diese sehr fein und ge-nau abgemessen. Am obern Ende der Scale befand sich eineetwa 0,4 Zoll vorstehende, vorn etwas abgeschrägte Elfen-beinplatte, deren auf diese Art gebildete scharfe Kante alsoberer Steg diente und mit dem 0 der Scale zusammenfiel,der zweite, diesem ähnliche, aber auf der ganzen Scale be-wegliche Steg ist bei K sichtbar. Er halte bei 1 einen dichtauf der Scale liegenden, in 100 Theile getheilten messingnenNonius von genau 1 Zoll Länge und so scharf getheilt, dafsvermittelst einer Loupe noch Tausendstel eines Zolles geschätztwerden konnten. Das runde Gewicht HI am Ende der Saitebestand aus 6 einzelnen Stücken, deren jedes 80 preuss. Lothwog und die sich an einander schrauben liefsen. Die zumGebrauche bestimmten Saiten wurden mit kleinen Gewichtenbeschwert an Häkchen vom Deckel herab im Innern der Säuleaufgehangen. Vermittelst dieser Vorrichtung und nach derFormel

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worin n die Zahl der Schwingungen , L die Länge der Saile,P das spannende Gewicht, g der Fallraum in 1 Secunde, ydas Gewicht eines Stückes von der Länge X bezeichnen, fandFischer von 4 Stimmgabeln die Zahl der einfachen Schwin-gungen 1 des normalen a (ä) vom Theater zu Berlin = 874,von der Grand Opera zu Paris = 862, vom Theatre Fey-deau — 816, vom Theatre Italien = 848.

W. Weber 2 hat diese Construction des Monochords, wel-ches er lieber Tonmesser oder Tonwaage genannt wissen will,weil es zuweilen mit mehrern Saiten bespannt wird, in ein-zelnen Theilen abgeändert und bei seinen akustischen Un-

1 Ausführlichere Untersuchungen über diese Bestimmungen iiu-det man im Art. Schall , absolute Schwingungsmengen.

2 PoggendorIF Ann. XV. 1.