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Monochord.
so dafs die Summe Schwingungen betragen
mnfste. Hieraus ergiebt sich nach ihm das Verhäitnifs ■§■ zu 1,also in Beziehung auf den Ton 4:1 oder die Quinte. Dieseskönnte jedoch nur unter der Bedingung statt linden, wenn diehalben Schwingungen der Hälfte der Saite so viele Zeit er-forderten, als eine halbe Schwingung der ganzen Saite, wasaber mit der Theorie nicht iibereinstimmt. Wird dieses nichtangenommen, so vollendet die Saite 4 Schwingungen in dernämlichen Zeit, worin sie sonst | machen würde, und der Tonmüfste dann eine Quinte höher seyn. Nörrkmbirg 1 hat die-sen Irrthum berichtigt und empfiehlt folgendes Verfahren. Manbezeichne die Mitte der Länge der D-Saite auf einer reingestimmten Geige, stelle daselbst zwischen der D- und A —Saite ein vierkantiges hölzernes Stäbchen vertical so auf dasGriffbret, dafs bei einer geringen Neigung dessen Ecke vonder in starke horizontale Schwingungen versetzten D-Saitegetroffen wird, so wird man einen deutlichen Klirrton hören,welcher mit der D-Saite die höhere Quarte und mit der eineQuinte tiefem G-Saite die Octave bildet. Die ganze Saitevollendet nämlich von ihrer gröfsten Ausweichung links biszur Berührung des Steges eine halbe Schwingung und von hier anmachte jede Hälfte bis zur gröfsten Ausweichung rechts gleich-falls eine halbe Schwingung. Auf dem Rückwege macht jedeHälfte der Saite eine halbe Schwingung, bis sie den Steg verläfst,und dann noch eine halbe, bis zu ihrer gröfsten Ausweichunglinks, die Schwingungszeit zwischen der gröfsten Auswei-chung auf der einen Seite und der auf der andern ist alsozusammengesetzt aus der Dauer einer halben Schwingung derganzen Saite und der Dauer einer halben Schwingung der
Hälfte,
man hat also
1,5
= der Zeit einer ganzen
Schwingung, folglich | der Tonhöhe oder die Quarte.
Mir will es nicht gelingen, den Klirrton deutlich wahr-zunehmen , weil die Schwingungen bald zu doppelten der hal-ben Saite übergehn, so dafs die Octave gehört wird , was auchChladni meistens fand. Aufserdem giebt Letzterer an, dafser noch einen undeutlichen Klirrton wahrnahm, wenn der Stegin £ der Saitenlänge untergesetzt wird, wobei der Ton dasVerhäitnifs || zu 1 erhält, und wenn man ihn unter ^ setzt,
1 Poggeudortf Aon. IX. 488.