Multi plicato r. 2497
sich die Wirkung des Multiplicators. Man kann nämlich blofsdie mittlern Paare VI und VII, VI' und Vli mit einanderverbinden, das eine Ende eines vom Elektromotor aus«*ehen-den Drahtes in die Vertiefung VI, das andere in VII' ein-tauchen, so geht der elektrische Strom durch 2mal 25 sehrVollkommen leitende Windungen, ja er kann auch nur durcheinmal fünf und zwanzig Windungen geleitet werden; mankann aber auch mehrere der Vertiefungen der ersten undder zweiten Reihe und zuletzt alle mit einander verbinden,in welchem Falle der Strom durch 1-, 2-, 3-,.... 12mal 25Wind ungen, und zwar durch jede einzeln, gleichzeitig geleitetwird. Ganz anders aber ist es, wenn man I' und II, II' und
III,.XI' und XII durch die hufeisenförmigen Kupferdrähte
verbindet und den einen Leiter des Elektromotors in die Ver-tiefung I, den zweiten in XII' einsenkt, in welchem Falleder Strom durch 300 Windungen gehn mufs, wobei kaumzu erwähnen nöthig ist, dafs man bei dieser letzteren Art dieZahl der zu durchströmenden Windungen immer mehr ver-mindern kann, wenn man die Enden der Leiter in einandernaher stehende Vertiefungen senkt, z. B. in III und IV', oderdafs man durch Eintauchen derselben in die geeigneten Ver-tiefungen die Richtung des Stromes sofort umkehren könne.Endlich findet auch noch eine gemischte Combination statt,Wenn man je 2, 3, 4, 6 Vertiefungen auf die erste Weiseund diese vereinten dann auf die zweite Weise verbindet. ’Dieser im Ganzen sehr sinnreich construirte Apparat scheintmir zwei Mängel zu haben, die sich jedoch mit Beibehaltungdes Plauptprincips sehr leicht beseitigen lassen. Zuerst gehtnie der elektrische Strom unmittelbar über und unter der Axeder Magnetnadel hin, und man verliert daher für den erstenAugenblick der zu erregenden Bewegung, insbesondere wenndiese auf wenige Grade beschränkt ist, die gröfste Kraft-aufserung der Stromes ; zweitens aber stehn die äufsersten Win-dun gen so weit von der Nadel ab, dafs kaum noch eine Ein-wirkung auf dieselbe statt finden kann. Besser würde es da-her seyn, in der Mitte nur einen, etwa 4 Lin. breiten BügelVon Kupferblech anzubringen und’ dessen obern Theil mit ei-ner 2 Lin. weiten Oeffnung in der Mitte zu durchbohren, umden Träger der unteren Nadel hindurchgehn zu lassen, wobeiitn Fall eines hieran unten zu befestigenden Schwimmers auch
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