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Nebel.
die Thatsache selbst aufser Zweifel setzen. Uebriüens erzähltauch Scoresby 1 , dafs Leslie’s Hygrometer im dicken Xebelzuweilen mehrere Grade der Trockenheit zeige, wonach alsodie Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt seyn könnte. Alleinauch dieses Hygrometer kann ich, aus bereits 2 angegebenenGründen, nicht für absolut zuverlässig halten, insbescnderewenn die Schwierigkeit seines Gebrauches mit berücksichtigtwird. Zugleich berichtet derselbe, dafs an der Küste von Neu-fundland oft im dicksten Nebel Fische getrocknet werden, alleinnur dann, wenn die Nebel, wie dort gewöhnlich, nicht hochsind, so dafs die Sonnenstrahlen durchdringen und also in denbeschienenen Felsen und den auf ihnen befindlichen FischenWärme entwickeln. Es folgt demnach auch, dafs die Luft, inwelcher sich Nebel bilden, unter die Temperatur des Sätli-gungspunctes mit Wasserdampf erkaltet seyn mufs, unter wel-cher Bedingung dann das Entstehen der Nebel leicht erfolgt.Die erforderliche Temperaturverminderung der mit Wasserdampfgesättigten Luftschichten erfolgt jedoch keineswegs ausschliefs-lich durch Beimischung kälterer, woraus James Huttos 3 4 alleNebelbildung zu erklären geneigt ist, sondern durch die man-nigfaltigsten-verschiedenen Ursachen. Es ist demnach leichterklärlich, dafs beim Zutritt der Luft unter exantlirte Campanen,in denen sich Wasserdämpfe befinden, plötzlich ein Nebel ent-steht; denn entweder die eindringende Luft ist mit Wasser-dampfe gesättigt oder mindestens feucht, so folgt von selbst,dafs der Raum unter der Campane nicht den in ihr schon vor-handenen und den hinzukommenden Wasserdampf fassen kann;
oder sie ist trocken , aber auch dann wird sie den einseschlos-
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senen Wasserdampf so schnell in einen kleinern Raum zusam-menpressen, dafs ein Theil desselben zur Dunstform übergehenmufs. Umgekehrt beobachtete John Roebuck. 4 im Gebläseka-sten des Hochofens zu Devonshire das plötzliche Entstehen ei-nes Nebels, als die Compression der Luft nach dem Anhaltendes Gebläses aufhörte, welche Erscheinung aus der durch die
1 Tagebuch einer Reise auf den Wallfischfang u. s. w. 1822.Uebers. von Kries. 1825. 8. S. 201.
2 S. Art. Hygrometer.
3 Ediub. Phil. Trans. Vol. I.
4 Aus Trans, of the Roy. Soc. of Edinburgh . T. V. N. 2. inG. A. IX. 51.