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Siebenter Band. N - R.
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Nebelflecke.

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in Schichten oder Reihen geordnet sind, die durch weite Räu-me fortlaufen, und dafs sie sofern der Milchstrafse gleichen, alsauch diese eine Schicht zusammengeordneter Sternhaufen zuseyn scheint. Eins dieser Nebellager war so reichhaltig, dafsin 36 Minuten 31 Nebelflecke gesehen wurden ; in einem an-dern waren doppelte und dreifache Nebelfleoke, grofse mit klei-nen, die wie ihre Begleiter erschienen, u. s. w. IIehschel ist,so viel ich weifs, auf diese Anordnung nicht wieder zuriickge-kommen , und ich bin daher ungewifs, ob bei dieser Andeutungauf die Verschiedenheiten in der Entfernung und in derNaturderNebelflecke Rücksicht genommen worden ist, da Herschel diesebei seinen frühem Beobachtungen noch nicht so aufgefafst hatte.

Die zweite Art von Nebeln scheint nicht aus Sternen zu-sammengesetzt zu seyn. Allerdings bleibt es, wie ich schonerwähnt habe, oft zweifelhaft, ob nicht noch vollkommenereFernröhre den milchigen Nebel in einen auflöslichen Nebel ver-wandeln würden, und Herschel glaubte z. B. bei seinen frü-hem Beobachtungen den Nebel in der Andromeda so zu sehen 1 ,dafs er in seinem glänzendsten Theile sich den auflösbaren Ne-beln nähere; aber in manchen Fällen ist es wohl ganz unbe-zweifelt, dafs wir in den milchigen Nebeln eine ganz andereMaterie sehen , über deren Beschaffenheit wir nur unvollkom-mene Muthmafsungen haben können. Eine sehr schwach leuch-tende, vermuthlich nicht sehr verdichtete Materie, die oftsehr bedeutende Räume einnimmt, die zuweilen mit Sternen inVerbindung steht, müssen wir wohl in diesen Nebelmassen er-kennen; aber ihre Bestimmung im Welträume ist uns sehrwenig klar. Herschel hat aus seinen Beobachtungen Folgen-des über sie mitgetheilt 2 . Es giebt Gegenden von 1 bis 1,5 Gradim Durchmesser, die ganz mit einem unregelmäfsig ausgebreitetenNebel bedeckt sind, und ihrer sind so viele, dafs schon Her-SCHel’s Beobachtungen zusammen 150 Quadratgrade als mitsolchen Nebeln bedeckt angeben. In diesen schwachen Nebel-massen zeichnet sich nun zuweilen eine oder zeichnen sich meh^-rere Stellen durch gröfsern Glanz aus , die Nebelmaterie scheintsich hier verdichtet zu haben oder uns dadurch glänzender zuwerden, dafs unsere Gesichtslinie länger in ihr fortläuft, Aber

1 S. 125.

2 S. 206.