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Siebenter Band. N - R.
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Neben so nne,

bei allen Schlüssen aus seinen Beobachtungen ist eine ziemlichsichere Gewährleistung für die Richtigkeit auch dieser Schlüsse.

Die Bahnen sind beinahe senkrecht gegen die Ebene derUranusbahn. Herschel giebt die Neigung gegen die Ekliptik78° 58' an und die Knotenlinie in 165t°. Diese Bestimmungfolgt aus den Beobachtungen im Jahre 1798, wo die Bahnenwie gerade Linien erschienen.

Entfernungen

Synodische Umlaufszeiten in Halbm . des in geogr.

Uranus Meilen

des lten 5 T. 21 St. 25' 13 48900

des 2ten 8 - 16 - 56 5" 16,5 62000

des 3ten 10 - 23 - 4 19,2 72200

des 4ten 13 - 11 - 8 59 22 82700

des 5ten 38 - 1 - 49 44,2 166200

des 6ten 107 - 16 - 40 86,5 325200

Die beiden fortdauernd beobachteten Monde zeigen Licht-wechsel , welche veranlassen , dafs ihr Licht bei gleichen Stel-lungen gegen den Hauptplaneten ein ungleiches Verhältnifshat*. B.

Nebensonne.

Falsche Sonne; Parhelius; Parelie, Faux-soleil ; Mocksuni ist eine glänzende Lufterscheinung, wobeientweder in gleicher Höhe mit der Sonne neben ihr, oder in einemdurch sie gezogenen Verticalkreise über oder unter ihr oder ihrgerade gegenüber ein glänzender Fleck, ungefähr von derGröfseder Sonne, sich zeigt. DerGlanz dieserNebensonnen, deren manoft mehrere zugleich sieht, ist oft nicht sehr viel stärker als derGlanz der weifsen Wolken, in welchen sie sich am häufigsten zei-gen, zuweilen aber zeigen sie sich mit viel lebhafterem Glanze. Ge-wöhnlich sind sie farbig, fast immer aber nicht sehr strenge begrenzt.

Die am häufigsten und in der That sehr oft vorkommendenNebensonnen sind die, welche mit den Höfen und Ringen umdie Sonne verbunden sind; da ich aber von diesen im ArtikelHoJ umständlich geredet habe 1 2 , so übergehe ich sie hier ganz.

1 Fbil. Transact. for 1815. p. 298. Astron. Jahrb. 1819. S. 232 .

2 S. Bd. V. S. 483.