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I
Periodischer Wechsel.
häufiger bald seltener waren, wenn sie sich gleich unter sehrhohen Breiten stets ziemlich häufig, aber in den Perioden desWangels auch dort von weit geringerer Stärke zeigten.
Dafs ihre Beobachtung bis hoch in das geschichtliche Zeit-alter hinaufreicht, ist nicht blofs mit Gewifsheit zu erwarten,sondern findet sich auch in der Erfahrung bestätigt; allein diesehr alten Nachrichten von ihnen sind kaum geeignet, beiderFrage über einen periodischen Wechsel derselben als Grundlagezu dienen, weil sie als Vorbedeutungen wichtiger Ereignissebetrachtet 1 und in der grofsen Classe der feurigen und leuch-tenden Meteore mit begriffen wurden, Der erste, welcher sienicht mehr als solche ansah- und darstellte, ist Gassesdi, mitwelchem die genaueren Beschreibungen derselben anfangen undder ihnen in Folge des von ihm am 12. Sept. 1621 gesehenenden Namen aurora borealis beilegte. Schon Ahistotei.es 2erwähnt dieses Phänomen, nicht minder Plinius 3 undSENECA 4 ,so wie auch eine Menge Schriftsteller der späteren Zeit. Einesehr vollständige Zusammenstellung der älteren Nachrichten,welche unter andern Lycosthenes s , Julius Obs eqübsz 6 ,Gregorivs Turonehsis 7 und spätere Schriftsteller aufgezeich-net haben, ist durch v. BIairas in seinem bekannten Werkemitgetheilt worden ö . Nach seiner Angabe sind folgende be-kannt geworden.
Von
583 bis
1354
zusammen
26 giebt jährlich
0,034
-
1446 -
1560
—
34
—
0,300
-
1561 -
1592
—
69
—
2,226
1593 -
1633
—
70
—
1,750
-
1634 -
1684
—
34
—
0,680
16S5 -
1721
—
219
—
8,422
-
17?2 -
1745
—
961
—
41,782
-
1746 -
1751
—
28
—
5,600
1 Berhiolob in Encycl. meth. Part, de Phyj. Art, Aurora boreale.
2 Meteor. L, I. cap. 4 n. 5.
3 llist. nat. L. II. cap. 26 u. 27.
‘4 Quaest. nat. L. II.
5 Chronicon prodigiorum ac ostentornm. Basil. 1557. fol.
6 De prodigii«. Cum noti« Var. cur. F. Oudendorp. Lugd. Bat.1720. 8.
7 Opp. cur. Th. Ruinarti, Par. 1699. fol.
8 Verschiedene ältere Beobachtungen und eine Angabe derjani-