Periodischer Wechsel.
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1701 , 1703, 1705 u. 6, 1712 U. 13, 1715, worauf dann mit1716 die Feriode ihre9 unglaublich häufigen Erscheinens be--ginnt, welche für das Jahr 1730 das Maximum mit MG giebf.Befinden sich hierunter auch einige doppelt gezählte, so ist dochdit überwiegend grofse Menge derselben in dieser Periode nichtzu verkennen, denn auch Mussciienbhoek. 1 versichert,, dafssie seit dem Jahre 1716 sehr häufig gewesen wären, indem erselbst in Utrecht und Leiden 720 beobachtete, Celsius aber fürScandinavien von jenem Jahre an gerechnet 316 aufzeichnete 1 2 .
Die genauem und vollständigem Aufzeichnungen der Nord-lichter in den neuern Zeiten führen unverkennbar zu dem Re-sultate, dafs die nämlichen nicht an allen den Orten, wo siegleichzeitig gesehen werden konnten, wirklich wahrgenommenund aufgezeichnet wurden, woraus eben eine grofse Schwie-rigkeit der Bestimmung eines periodischen Wechsels hervorgeht.Nach Cotte 3 wurden zu Leiden in 29 Jahren 750, also jähr-lich 26, zu Franecker in 7 Jahren 177, also jährlich 25 beob-achtet, welches sehr nahe übereinstimmt. Zu Montmorenci<d a i/egen
o Ö
von
1668
bis
1779 zusammen
131
giebt jährl.
1,2
-
1780
-
1789 —
84
—
9,3
-
1790
-
1808 —
53
—
2,9
giebt
derselbe an
von
1634
bis
1684 zusammen
34
giebt jährl.
0,7
-
1685
-
1721 —
219
—
6,0
-
1722
-
1745 —
961
—
41,8
-
1746
-
1751 —
28
—
5,6
Hierbei ist insbesondere die von 1722 an fallende grofse Zahlhöchst merkwürdig und erzeugt den Verdacht irriger Angaben,
■ denn selbst in Upsala beobachtete Celsius 4 von 1716 bis 1732nur 224, also jährlich 14. Es bleibt dabei immerhin möglich,dafs Nordlichter, welche einige Tage nach einander wieder-kehrten und selbst in der nämlichen Nacht ein oder einige Maleunterbrochen wurden, an dem einen Orte nur einfach, an ei-
1 Introd. J. 1489.
2 Sertokii« dijs. de anrora bor. Heid. 1760. 4. p. 4.
8 Mämoire sur la Meteorologie. Par. 1789. Journ. de Phys.LXXII. p. 168.
4 Obserrationes de lamine boreali. Norimb. 1783, 4.