Nordlicht.
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im hohen Norden aufhielten, erzählen wiederholt, sie seyenvon ihnen ganz umgeben gewesen. Nach ILot 1 * , welcher sieauf den shetländischen Inseln beobachtete, sind sie über denWolken, denn diese ziehen unter ihnen hin und werden vonoben erleuchtet, aber sie müssen im Bereiche der Atmosphäreseyn, weil sie an der Bewegung der Erde Theil nehmen, undwerden also durch Winde und Luftströmungen gestört. Wennniän nicht verkennt, dals sich in dieses Urtheil theoretischeAnsichten eingemischt haben und die Voraussetzung vor-herrschte, sie müfsten bedeutend hoch seyn, so mufs dasjenige,was als das Resultat reiner Beobachtung erscheint, so viel mehrGewicht erhalten. Biot setzt nämlich hinzu, dafs einzelneStrahlen der Nordlichter viel niedriger seyn müfsten, und erselbst habe einst eine Wolke aufsteigen gesehen, welche denHerd des phosphorischen Lichtes in sich trug, so dafs diesesbald vor ihr her zog, bald zurückzubleiben schien und ihreBänder erhellte. F’ahquiiahson 2 geht in seinen spätem Be-hauptungen noch weiter, als in seinen bereits erwähnten frü-hem, indem erberichtet, dafs bei einigen von ihm gesehenenNordlichtern kein Augenzeuge zweifeln konnte , ihre Strahlenkämen nicht aus den Wolken, aus denen sie hervorschossen,aber am 25. Nov. 1825 habe er deutlich wahrgenommen, dafsdieselben nicht höher waren als die feinsten am Himmel schwe-benden Wolken. Bei einem spätem am 20. Dec. 1829 vonzwei Beobachtern an verschiedenen Stationen gesehenen Nord-lichte bestimmt er aus der ungleichen scheinbaren Erhebung des* Bogens die Höhe zu 4000 Fufs und glaubt, dafs die dunkelnWolken, aus denen die Strahlen anfzuschiefsen scheinen, nichtsanderes als die nächstgelegenen Hügel seyen, wenn diese Strah-len im Horizonte sichtbar werden 3 4 .
Am gewichtigsten müssen wohl die Aussagen der engli-schen Reisenden seyn, welche die Nordlichter mit vorzüglicherAufmerksamkeit an der Nordküste von America und auf demangrenzenden Meere beobachteten. Paishy* und seine Beglei-ter, obgleich sie sich die meiste Zeit jenseit der eigentlichen
1 G. LXVII. 20.
g Phil. Trans. 1829- p. 113.
S Ebend. 1830. p. 105.
4 Journ. of a third Voyage cet. p. 170.