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Siebenter Band. N - R.
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N ord lieh t.

Wolken bedeckt ist, indem es von dieser Regel keine oder nursehr seltene Ausnahmen giebt, allein die sehr allgemein herr-schende Ansicht, dafs die Stellen,, welche die Theile diesesMeteors einnehmen, eine gänzliche Abwesenheit selbst derfeinsten Wölkchen und alles leichten Dunstes in der Atmosphärevoraussetzen, ist so wenig begründet, dafs vielmehr die Anwe-senheit der letztem als regelmäfsig stattfindende, wo nicht alsnothwendige Bedingung zu betrachten scheint. Zwar nimmtman die vorhandenen feinen Wölkchen nur selten oder fast garnicht wahr, eben weil sie durch das Nordlicht erleuchtet demAuge sich entziehn oder einen Theil des Meteors auszumachenscheinen, allein dieses beweist nichts gegen ihre Existenz undgeht es hiermit ungefähr eben so, als bei einem andern bekanntenPhänomene, nämlich dafs das sehr wohl kenntliche feine Ge-wölk am Himmel so lange sehr verdünnt oder ganz verschwun—den zu seyn scheint, als es sich vor der stark leuchtendenScheibe des Mondes befindet. Ich werde diesen nach meinerAnsicht sehr wesentlichen Satz nur durch wenige, aber destogewichtigere Zeugnisse unterstützen.

Es kann bei dieser Untersuchung von keiner grofsen Bedeu-tung seyn, nachzuweisen, dafs das Nordlicht an verschiedenenOrten, z. B. namentlich in Petersburg, in Schweden , in Eng-land u. s. w., gesehn wurde, während nach der Aussage derBeobachter gleichzeitig Gewölk am Himmel war, denn es niiifstedieses wohl als etwas Zufälliges betrachtet werden und liefsesich dagegen anführen, dafs so oft eben dort und auch unterniedrigem Breiten diese Meteore sich bei heiterer, ja dem An-scheine und dem Zeugnisse der Beobachter nach bei ganz reinerAtmosphäre zeigten; allein an denjenigen Orten, wo sie sozahlreich und fast täglich erscheinen, kann eine solche voll-kommene Heiterkeit des Himmels schon dieser Menge wegennicht allezeit stattfinden. Aufserdem aber erzählt Fkanklin 1ausdrücklich, dafs sie zu Fort Enterprise unter 04° 30’ N. ß.oft bei dunstigem ( hazy ) Himmel entstehn, namentlich aberwar am 13. Febr. 1821 der Himmel so bedeckt, dafs kein Sterngesehn und blofs die Ränder des Mondes (am 4ten Tage vorVollmond) undeutlich wahrgenommen wurden, dennoch aberzeigte sich das Nordlicht vorzüglich glänzend. Wichtiger noch

1 Narratire of a Journey p, 559.