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Verliältnifs zum Magnetismus.
FIaksteen und Kuefer zu ihrer Vervollständigung beigetragenhaben, ist so grofs und sie selbst sind so überzeugend, dafs esnicht wohl möglich schien , einen Einflufs der Nordlichter aufdie Magnetnadel ferner in Abrede zu stellen.
Inzwischen trat Brewster 1 als ein gewichtiger Bestreiterdes anscheinend ausgemachten Satzes auf und berief sich dabeiauf die zahlreichen Beobachtungen Beaufot’s zu Hackney beiLondon , welcher mit Ausnahme des einzigen Jahres 1816 an-haltend von 1813 bis 1821 nicht blofs die Bewegungen derMagnetnadeln mit den feinsten Instrumenten erforschte, son-dern aucJi alle sonstige meteorologische Erscheinungen aufzeich-nete. Zugleich sammelte er alle Nachrichten von gesehenenNordlichtern in dem Raume zwischen Hackney und Tlmrso imNorden von Schottland , also in einer Ausdehnung von 7 Brei-tengraden, welches eben so viel ist als zwischen Paris und Leith.woraus Brewster folgert, dafs zwar viele Nordlichter mitSchwankungen der Magnetnadel zusammenfallen, viele abernicht, und dafs wiederum viele Schwankungen der Magnetnadel
nicht mit Nordlichtern, wohl aber mit Sturmwinden, vorzüV-' 7 ©
lieh von Süden her, Zusammentreffen. Zugleich beruft sichBuewsteii zur Unterstützung seines Widerspruches auf einigeFälle, in denen nach Arago’s eigener Angabe Bewegungen derMagnetnadel zu Paris ohne gleichzeitiges Erscheinen eines Nord-lichts stattfanden und umgekehrt 1 2 . Aufserdem sucht er nachzu-weisen, dafs nach den Beobachtungen auf Parrv’s dritter Ent-deckungsreise das Nordlicht vielmehr einen beruhigenden Ein-flufs auf die Magnetnadel ausübe, weil die geringere Abwei-chung derselben in den Monaten Januar und Februar mit dergrofsen Zahl der dort beobachteten Nordlichter Zusammenfalle.Inzwischen hat Brewster hierbei etwas zu voreilig übersehn,dafs nach allen vorhandenen, oben in genügender Menge mit—getheilten Zählungen die Menge der unter den verschieden-sten Polhöhen anderweitig, als gerade da, wo Parrt überwin-terte , gesehenen Nordlichter im März und April weit gröfser
1 Edinb. Journ, of Sc. No. XVI. p. 190.
2 Es würde sich nicht der Mühe lohnen, näher zu untersuchen,wie weit diese , ohnehin mit unziemlicher Bitterkeit ausgesprochenen,Einwürfe gegründet sind, da die Frage von einer andern Seite hergegen Bbewster’s Ansicht vollständig entschieden ist.
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