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Siebenter Band. N - R.
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N o r d 1 i c h t.

N. erstreckte, das Gegentheil aber fand statt, wenn der Bogensüdlich vom magnetischen W. anfing und im magnetischen N.endigte, und der Einflufs war um so stärker, je näher das Me-teor der Erde kam. Liefsen sich diese Beobachtungen und dieoben von Hood angegebenen zur Begründung eines allgemeinenGesetzes benutzen, so würde dieses sich auf folgende Weiseaufstellen lassen. Zu Fort Enterprise war die regelmäfsige Ab-weichung östlich, wegen des überwiegenden Einflusses des öst-lich liegenden magnetischen Nordpols. Lag das Nordlicht immagnetischen Meridiane , so fand eine Schwächung des polari-schen Einflusses statt und die Nadel wich westlich ab, standaber das Nordlicht in westlicher Richtung, so fand die Schwä-chung der magnetischen Kraft gleichfalls in dieser statt, diepolarische mufste dadurch an Stärke zunehmen und die Abwei-chung mufste östlich werden. Weil aber die Beobachter anjenen Orten dem magnetischen Pole sehr nahe waren, so konn-ten die Nordlichter mit kaum merklichen Unterschieden ihrerscheinbaren Lage eben so oft nach der einen als nach der an-dern Seite hin liegen, und so ist es also erklärlich , dal's nachHood beide Fälle gleich oft stattfanden. Ich gestehe, dafs ichaus theoretischen Gründen dieses Gesetz gern als ein richtigesansehn möchte, in welchem Falle dann Al. v. Hümboldt’sanfängliche Behauptung gegründet wäre, wonach die Spitzeder Magnetnadel durch das Nordlicht (scheinbar) abgestol'senwird; allein ich wage nicht zu entscheiden, ob sich alle Beob-achtungen, namentlich unter niedern Breiten, hiermit vereinigenlassen *.

Nimmt man alle bisher mitgetheilten Thatsachen zur Er-haltung eines endlichen Resultats zusammen, so läfst sich derEinflufs der Nordlichter auf die Magnetnadel auf keine Weisein Abrede stellen, und es ist allerdings ein Verdienst von Ahago,dafs er durch seine anhaltenden Bemühungen seit 1826 bis aufden gegenwärtigen Augenblick diese Thatsache aufser Zweifelgesetzt hat. Scohesbt’s und Pabry’s Beobachtungen bewei-sen zwar vor der^Hand allerdings, dafs ein solcher Einflufsnördlich jenseit der Polarlichtzone nicht stattfindet, allein manwürde allen historischen Glauben und alles Vertrauen auf fremdeErfahrungen umstofsen, wenn man denselben für die ganze

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1 Vergl. Theorie, am Ende.