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Siebenter Band. N - R.
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Pachometer. Palladium.

P.

Pachometer

ist ein Werkzeug, welches Benoit erfunden hat, um die Dickedes Glases belegter Spiegel zu messen (von nuyog die Dicke und(.itTQOv das Mafs). Der Physiker hat indefs nur selten oder nieVeranlassung, sich dieses Apparates zu bedienen, indem er beietwa nöthigen Messungen anderweitige bekannte Mittel anwen-den kann , und da der vorgeschlagene Apparat ohnehin den Fa-rallelismus beider Flächen und das Brechungsverhältnifs desGlases als genau bekannt voraussetzt, so scheint es mir über-flüssig , eine ausführliche Beschreibung desselben mitzutheilen *.

M.

P a 1 1 a d i u m.

Palladium; Palladium; Palladium .

Ein von Wollastos entdecktes Metall, welches theils ingediegnen Körnern vorkommt, die denen des Platinerzes beige-mengt sind, theils in letzterm selbst zu 4 bis 1 Procent enthal-ten ist.

Das Palladium gleicht an Farbe, Glanz, Härte und Ducti-lität dem Platin, hat ein spec. Gewicht von 12,0 und ist vordem Sauerstoffjtassebläse etwas leichter als Platin schmelzbar.

Es bildet mit dem Sauerstoff 2 jOxvde, die beide Salzba-sen sind. Das Palladiumoxydul (53,3 Palladium auf 8 Sauer-stoff) entsteht bei dem unter Funkensprühen erfolgenden Ver-brennen des Palladiums im Sauerstoffsasgebläse und bei derAuflösung des Metalls in Salpetersäure. Es ist schwarz, liefertmit Wasser ein rostfarbiges Hydrat und mit Säuren braungefärbtePalladiumoxydulsalze, welche durch Hydriodsäure, Eisenvitriolund viele Metalle metallisch, durch Alkalien pomeranzengelb,durch Hydrothionsäure schwarzbraun und durch Blausäure undblausaures Quecksilberoxyd gelbweifs gefällt werden und diesich im überflüssigen Ammoniak zu einer erst gelben, dann farb-los werdenden Flüssigkeit auflösen.

O

Das Palladiumoxyd (53,3 Palladium auf 16 Sauerstoff) ist

1 Annale« de l’Indnstrie nationale. 1824. Mai. p. 145. Daraus inPnggendorff An». LXXVI1I. 90.