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Siebenter Band. N - R.
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Pendel.

ihren Einflufs zur Entscheidung hierüber vorläufig zu berechnen.In dieser Beziehung wird es hier jedoch genügen, nur die ein-fachste Construction solcher Pendel zu berücksichtigen. Eswerde daher angenommen, dafs sich über dem Aufhängepunctedes Pendels keine merklich grofse Masse desselben weiter befindeund also die Länge von diesem Puncte an bis ans Ende der'g 1 ^'Stange, also fron c bis b gemessen werden könne; es sey fernerdas Gewicht des Fadens oder der dünnen Stange cb = p, dasGewicht des angehängten Körpers, dessen Mittelpunct sich ink befindet, = p’, die ganze Länge des Pendels cb = I, dieLänge bis an den Mittelpunct k des schweren Körpers = L, SOist allgemein die corrigirte Länge des Pendels 1i 1 ! p + L 3 p't 1P +" L p' ’

also für eine Kugel mit Rücksicht auf die Lage des Mittelpunctesn derselben

*1» P +(L* 4- !r*)p' _

der Schwingung

r 1P + L p

für eine nicht sehr dicke kreisförmige Scheibe, deren Halbmes-ser gleichfalls durch r bezeichnet werden möge,

L' =

1 1 p + (L 1 + ir«) p\

t 1P + L p

und für eine Linse vom Halbmesser des Flächendurchschnittes= r und dem Halbmesser der Dicke = t , welche sich also der

t

Kugel um so mehr nähert, je näher — der Einheit kommt,

4ip + V

Unter die genauesten frühem Versuche mit Pendeln gehö-ren die sehr bekannt gewordenen von de Bon da 1792, zur Be-stimmung der absoluten Länge des Secundenpendels mit einerPlatinkugel an einem sehr dünnen Platindrahte angestellt. Siewurden später wiederholt durch Biot und Aaago, und es war

1 Lahgsoorf Handbuch der gemeinen und hohem Mechanik fe-ster und flüssiger Körper. Heidelb. 1807. S. 301. Andere bequemeFormeln geben W. Branoes Lehrbuch der Gesetze des Gleichgewichtsund der Bewegung fester und flüssiger Körper. Leipz. 1818. Th. II.S. 250.