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Siebenter Band. N - R.
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412 Perpetuum mobile.

trachtung, die sich jedoch füglich auf einen geringen Umfangbeschränken läßt.

Vor allen Dingen ist die Frage von grofser Wichtigkeit,ob ein perpetuum mobile mechanicum überhaupt im Gebieteder Möglichkeit liege. Die Urtheile der Mechaniker hierübersind verschieden, indem einige sich dafür, andere dagegen er-klären , wovon die Ursache zum Theil an der nicht hinlänglichscharfen Feststellung der Aufgabe beruht, von welcher der bei-den Arten des Perpetuum mobile eigentlich die Rede sey.Ohne dafs es mir der Mühe werth scheint, in eine Prüfung dereinzelnen hierüber vorhandenen Aussprüche einzugehn, glaubeich durch folgende Betrachtungen die Sache in ein hinlänglichhelles Licht zu stellen.

Dafs es irgend eine Maschine geben könne, welche in Ruhebefindlich die Ursache ihrer Bewegung im strengsten Sinne aussich selbst nehme, ist ganz unmöglich, denn eine jede solcheVorrichtung muß aus Materie bestehn und es gilt als ein un-bestrittenes Axiom in der Physik, dafs die Materie die Ursacheihrer Ruhe und ihrer Bewegung nicht in sich selbst habe. Wollteman hiergegen einwenden, dafs alles Materielle allerdings dieWirkungen von Kräften zeige, namentlich die der Anziehungs-kraft, so würde man durch die Ansprüche an eine solche stetigwirkende Naturkraft aus dem Gebiete eines perpetuum mobilemechanicum in das des physicum übergehn, wie sich im Ver-folge dieser Untersuchungen noch näher ergeben wird. Außer-dem ist die gesammte angewandte Mechanik nur auf einige we-nige Fundamentalmaschinen, die Seilmaschine, den Hebel unddie geneigte Ebene, beschränkt, bei denen zunächst nur dasVerhältnifs der durchlaufenen Räume und der hierauf verwand-ten Zeiten für gegebene Kräfte und Lasten in Betrachtung kommt.Indem aber alle mögliche Constructionen hierauf zurückkommen,so setzt eine aus der blofsen Anordnung der Maschinentheilevon selbst hervorgehende Kraft die Entstehung eines Etwasaus dem Nichts voraus, welches im Gebiete der Naturlehre un-zulässig ist, wo der Satz ex nihilo nil fit einmal als unum-stößliches Axiom gilt, wie auch immer die speculative Philo-sophie über dessen Begründung urtheilen mag. Genau genom-men sind auch alle diejenigen, welche die Möglichkeit einesperpetuum mobile mechanicum behaupteten oder gar sich mit