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Siebenter Band. N - R.
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Perpetuum mobile.

ten Menge der Maschinenteile von der ursprünglich mitgetheil-ten Kraft nichts verloren würde, so wäre eine solche, wiekünstlich auch immer zusammengesetzte, Maschine dem Wesennach keine andere, als die oben genannten einfachen , insofernein jeder Maschinenteil als eine einfache, für sich bestehende,die anfängliche Bewegung erhaltende und ungeschwächt mit-theilende Maschine betrachtet werden kann, weswegen auchdas dort Gesagte hier Anwendung findet; man wollte jedochdurch mechanische Mittel die ursprünglich gegebene Kraft nichtblofs erhalten, sondern auch noch so viel gewinnen, als durchdie unvermeidlichen Hindernisse der Bewegung verloren wird.Bringt man aber auch diese Aufgabe auf die einfachsten Grund-sätze zurück, so besitzen wir aller zahllosen und kunstreichenCombinationen ungeachtet nur zwei mechanische Mittel, nämlichden Hebel und die geneigte Ebene, die jedoch beide weder ein-zeln noch in ihrer Verbindung irgend eine neue Kraft erzeugenkönnen, um dadurch den endlichen Stillstand der aus ihnen er-bauten Maschinen in Folge der unvermeidlichen Hindernisseder Bewegung aufzuhalten *.

Je auffallender aus diesen Untersuchungen die Unmöglich-keit hervorgeht, ein perpetuum mobile mechanicum zu con—struiren, um so mehr mufs man sich wundern, dafs so vieleMänner in einem so langen Zeiträume unbeschreiblich viele Zeitund Mühe auf die Erfindung desselben verwenden konnten.Die Ursache hiervon liegt in dem bei den bisherigen Betrach-tungen noch nicht berücksichtigten Umstande, dafs das mecha-nische Perpetuum mobile von dem physischen nicht gehöriggeschieden wurde, indem man meistens eine stetig wirkendeHaturkraft zur unablässigen Bewegung irgend einer Maschinebenutzen, jene aber zugleich durch künstliche Combinationenso verst.^dten wollte, dafs es scheinen möchte, als ob der er-haltene Effect blofs aus der Anwendung mechanischer Mittelhervorgegangen sey. Wenn wir hierbei von der durchaus un-genügenden Constr .nun solcher Maschinen abstrahiren , derenErfinder die Bewegung durch die Elasticität gespannter Federnhervorzubringen sich bemühten, die jedoch auf jeden Fall keinegröfsere Wirkung äufsern kann, als die zu ihrer Spannung ver-

1 Eine ähnliche Betrachtung ron Aibt findet sich in Trans, ofthe Cambridge Iloy. Soc. T. III. p. 369.