Ph otometer.
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Die von Lambert angegebene Anordnung, um diese Verglei-chung anzustellen , besteht darin , dafs man die von zwei Lich-tern geworfenen Schatten auf einer Fläche weifsen Papiers auffängt. Es sey CD eine verticale, mit gleichförmig weifsem Pa-gj^-piere überzogene Ebene, vor welcher ein schmaler Körper Saufgestellt ist. Wird nun in einem dunkeln Zimmer zuerst nurin L dasjenige Licht, dessen erleuchtende Wirkung man bestim-men will, angebracht, so wirft der Körper S einen Schattennach B, so dafs dahin von L kein Licht gelangt; stellt manhierauf ein zweites Licht in 1 auf, welches einen Schatten desKörpers S in A hervorbringt, so erkennt man leicht, ob derSchatten A oder B dunkler ist, und wenn 1 die in allen ähnlichenFällen angewandte Lichtflamme ist, so mufs man durch Annähe-rung oder Entfernung derselben die Gleichheit beider Schattenhervorzubringen suchen. Wenn diese erreicht ist, so hat manbewirkt, dafs der Schatten B, in welchen blofs vom Lichte 1Lichtstrahlen gelangen, eben so stark erleuchtet ist, als derSchatten A , welcher blofs von L Erleuchtung erhält, und wennbeide Lichter L und 1 ihre Strahlen sehr nahe senkrecht aufjene Fläche fallen lassen, so ergiebt die Entfernung des zumMafse dienenden Lichtes 1 die Bestimmung der Erleuchtung,indem es in 10 Fufs Entfernung nur J der Erleuchtung wie in5 Fufs Entfernung, in 15 Fufs Entfernung nur ^ der Erleuch-tung wie in 5 Fufs Entfernung u. s. w. bewirkt. Bei der An-wendung dieses Photometers, das gewöhnlich unter Rumford’sNamen angeführt wird , obgleich Lambert sich schon einergleichen Methode bediente, dürfen die Lichtflammen nicht allzunahe stehn, damit nicht der den eigentlichen Schatten umge-bende Halbschatten eine Unsicherheit hervorbringe. Um dieGleichheit der Erleuchtung mit Sicherheit wahrzunehmen, müs-sen die Erleuchtungen gleichfarbig sevn, indem sonst das Ur—theil des Auges nicht mehr die gehörige Sicherheit über dieGleichheit der Erleuchtung behält, lndefs kann man in jedemFalle die Grenze der Sicherheit dadurch finden, dafs man 1 sonahe heranrückt, dafs die von diesem Lichte bewirkte Erleuch-tung als ein wenig zu stark erkannt wird, und dafs man 1 soweit entfernt, bis man einen geringen Vorzug der andern Er-leuchtung bemerkt; je geringer der bei diesem doppelten Versu-che gefundene Unterschied der Entfernung ist, desto zuverlässi-ger ist das Urtheil des Auges über die Gleichheit der Erleuchtung.
VII. Bd. Hh