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Siebenter Band. N - R.
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Physik.

gen der zahllosen Erfahrungen, welche hierfür unentbehrlichsind, hat sich die Chemie als ein besonderer Zweig zu einerselbstständigen und zugleich weitläufigen 'Wissenschaft gestal-tet, welche jedoch allezeit mit dem Ganzen innig verbundenbleiben wird. Eben dieses findet statt bei der physischen Astro-nomi Diese untersucht die allgemeinen Gesetze, welche denKreislauf der Gestirne und die unwandelbare hierbei statt fin-dende Ordnung bedingen, kommt sehr bald auf Bewegungen inbestimmten Bahnen und auf das einfache Naturgesetz der An-ziehung zurück, wonach sie sich also unmöglich weit von derPhysik entfernen kann, allein wegen der grofsen Menge un-entbehrlicher Beobachtungen , welche zur sphärischen, theori-schen und allgemein zur praktischen Astronomie gehören, hatauch sie sich in Verbindung mit diesen letztem als selbstständigeWissenschaft abgesondert.

Ungleich weiter getrennt sind diejenigen wissenschaftlichenDiscipünen, welche zur zweiten Classe der mehr historischengehören. Hierunter ist zunächst die Naturgeschichte zu rech-nen, deren Name zugleich ihren Charakter bezeichnet. Siezerfällt nach den zu untersuchenden Gegenständen in die Zoo-logie, Jjolanik und Mineralogie , welche hier keine nähere Er-örterung bedürfen, ja es darf auch als bekannt vorausgesetztwerden, dafs die Zoologie nach den verschiedenen Thierclassenin Unterabtheilungen zerfällt, dafs in der Botanik die Untersu-chung der Kryptogamen einen besondern Zweig bildet unddafs die Mineralogie zwei Haupttheile, die Oryllognosie undGeognosie, ausmacht. Die letztere hängt durch di e Petrejactolo-gie oder die Kenntnifs der versteinerten Ueberreste organischerKörper aus frühem Zeiten mit der Botanik und Zoologie innigzusammen und entfernt sich in der Geologie oder der Unter-suchung über den Ursprung der Erde nur wenig von der ei-gentlichen Physik, indem sie die bei der Entstehung und all—mäligen Umbildung der Erde thätigen Naturkräfte in Anspruchnimmt, so dafs der geschehenen Trennung ungeachtet der Zu-sammenhang aller Theile zu einem grofsartigen Ganzen allezeitwieder sichtbar hervortritt. Die physische Geographie wirdSogleich etwas näher betrachtet werden, der sphärischen Astro-nomie ist bereits ihre Stelle angewiesen , wonach sie in Ver-bindung mit den übrigen astronomischen Disciplinen zur Stern-kunde im Ganzen gehört, und überhaupt ist es überflüssig, über