Nutzen derselben.
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so allgemein und vollkommen einverstanden, dafs in dieser Be-ziehung alle ausführliche Nachweisungen als überflüssig erschei-nen müssen. Es läfst sich nämlich ohne sonderliche Mühe dar-thun, dafs unter den bestehenden menschlichen Verhältnissenein stets fortschreitendes, unausgesetztes Studium der Naturnothwendig ist, denn die Zahl der Bewohner unsrer Erde ver-gröfsert sich täglich, und wenn man auch alle Gegenstände derBequemlichkeit und des Luxus abrechnet, so vermag der Bodenohne alle Cultur nicht so viel hervorzubringen , als erfordertwird, sie inssesammt zu ernähren. Wollten die Menschen zumUnterhalte durch Fischerei, Jagd und Benutzung wildwachsen-der Pflanzen zurückkehren, so miifsten in bevölkerten Gegen-den mindestens zwtl Drittheile derselben durch Hunger umkom-men , und auch durch das frühere Nomadenleben wäre diesemUebel nicht abzuhelfen, wie die Erfahrung der gröfsern Völ-kerwanderungen sattsam beweist. Damit aber die Natur pro-ductiver werde, mufs man ihre Kräfte und die Gesetze, wo-nach diese sich wirksam zeigen, genau kennen, um hierauf ge-stützt die geeigneten Mittel zur Erreichung einer gröfsern Pro-duction in Anwendung zu bringen. Der Mensch will jedochnicht blofs genährt werden, sondern als feineres geistiges und den-kendes Wesen geht er vielmehr über die blofs thierischen Be-dürfnisse hinaus und verlangt zugleich angenehmzu leben, erstrebt nach höhern geistigen und irdischen Genüssen, nach Be-quemlichkeiten und Vergnügungen , woraus unmittelbar das Be-streben nach dem Austausche der verschiedenen Natur- undKunst-Producte hervorgeht und die Veranlassung zum Handelund zur Schiflfahrt gegeben wird. Alles zusammengenommenberuhn hierauf die jetzt blühenden Künste des Friedens im Ge-gensätze der unter wilden Völkern nie aufhörenden Fehdenund Kämpfe, wozu die ungeregelte Thatkraft, Mangel an Ar-beit und die Begierde sie treibt, von andern mit Gewalt zu neh-men , was sie selbst durch Kunstfleifs zu erwerben nicht ver-mögen. Auf der Kenntnifs und Benutzung der Naturkräfte undihrer unwandelbaren Gesetze beruht aber die gesammte Mecha-nik, die Technologie, das Fabrikenwesen , der Bergbau nebstder Hüttenkunde und fast unmittelbar auch die höhere Agricul-tur, weswegen es überflüssig ist, im Einzelnen nachzuweisen,wieviel alle diese mit Einschlufs der Schifffahrt durch das er-weiterte Studium der Natur gewonnen haben.