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Siebenter Band. N - R.
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Planeten.

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d, die Venus nach D gelangt. Am Ende des sechsten Monatessteht die Venus in F, die Erde in f, und der Abstand der Venus von der Sonne ist schon kleiner geworden, gleich dem Win-kel SfF, immer aber ist die Venus noch Morgenstern. Nachneun Monaten sind h, H die Standpuncte beider Weltkörper, sodafs nun die Venus ziemlich nahe zu ihrer obern Conjunctiongelangt ist oder sich jenseit der Sonne befindet, worauf dannihre Erscheinung am Abendhimmel als Abendstern folgt.

Diese Nachweisungen, die sich bei genauer Beobachtungnoch vollkommener bestätigen, sind gewifs zureichend, um zuzeigen, dafs die Erde sich wie die Planeten um die Sonne be-wegt und dafs jene also selbst unter die Planeten zu rechnenist. Auch in der Natur dieser Körper scheint sofern eine Ueber-einstimmung mit der Erde zu seyn, als auch der Mars wohl ge-wifs und vermuthlich auch die übrigen Planeten mit einer At-mosphäre umgeben sind, als man Grund hat, Berge auf der Venus anzunehmen u. s. w.

Dafs man indefs dieUebereinstimmung zwischen der natür-lichen Beschaffenheit der Planeten nicht als vollkommen ansehndürfe, versteht sich wohl von selbst, da ihre ungleiche Erleuch-tung und die davon abhängenden übrigen Einwirkungen derSonne gewifs mannichfaltige Verschiedenheiten hervorbringenund auch voraussetzen. Da über diese Uebereinstimmung undVerschiedenheit bei jedem einzelnen Planeten das Wichtigste er-wähnt ist, so führe ich hier nur eine Verschiedenheit an, derennähere Bestimmung für die Bewohner der Erde nicht unmöglichist, nämlich die ungleiche Fähigkeit der Planeten das Licht zu-rück zu werfen. Wenn wir den gesammten Glanz, mit welchemein bestimmter Planet, dessen Gröfse und dessen Entfernung vonuns und von der Sonne wir kennen, sich unsermAuge darstellenmufs, berechnen wollen, so kann dieses nur dadurch geschehn,dafs wir seine IVeifse, die verhältnifsmäfsige Lichtmenge, dieer von dem empfangenen Lichte zurückwirft, als bekannt voraus-setzen. Suchen wir alsdann den beobachteten Glqnz mit dem soberechneten zu vergleichen, so ergiebt sich, ob jene vorausge-setzte Weifse richtig angenommen war. Die Vergleichung findetdadurch statt, dafs man entweder zwei Tlaneten, zum BeispielJupiter und Venus , oder Saturn und Mars, in Zeitpuncten, wosie dem Auge gleich erscheinen, beobachtet, oder dafs man ihrLicht mit Fixsternen vergleicht; und diese Vergleichungen schei-