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Siebenter Band. N - R.
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Luftströmung.

düng zu bringen suchte. Der von diesem geschickten Experi-mentator gebrauchte Apparat bestand aus einem Gasometer von0,65 Met. innerem Durchmesser und 0,8 Met. Höhe, in dessenDeckel zwei Oeffnungen angebracht waren, die eine zur Auf-nahme des mit gefärbtem Wasser gefüllten Manometers bestimmt,die andere mit einer Schraubenmutter versehn, um eine luft-dicht einceschraubte kurze Röhre aufzunehmen, welche amEnde mit einem durchbohrten Bleche verschlossen war odermit verschieden gestalteten Ausflulsrühren. Das Gasome-ter sank beim Ausströmen des Gases in dem Wasser seines Be-hälters geschwinder oder langsamer, je nachdem es mehr oderweniger beschwert war, zwischen vier Streben nieder; eineScale zeiete die Tiefe des Einsinkens und ein Secundenzählerdie hierzu erforderliche Zeit. Betrug der Durchmesser der Oeff-nung über 0,03 Meter, so erfolgte das Sinken in 10 bis 20 Se-cunden, und weil die Zeitbestimmung bis auf eine ganze Se-cunde ungewifs war, kleinere Durchmesser als 0,01 Meter abernicht mit hinlänglicher Sicherheit mefsbar waren * 1 , so wurdenOeffnungen von 0,01, 0,015, 0,02 und 0,03 Met. Durchmessergewählt, die meisten Versuche aber mit Oeffnungen von 0,015Met. angestellt. Um ein gleichmäfsiges Sinken des Gasometerszu bewirken, legte man Gewichte zu, um den Verlust zu com-pensiren, welchen das tiefere Einsinken desselben in das Sperr-wasser erzeugte. Als Fehlergrenzen nimmt d'Aubuissoji an beidem Manometer ein Millimeter, beim Sinken des Gasometerskaum ein Centimeter, in der Zeitbestimmung eine halbe bishöchstens eine ganze Secunde, aber als die bedeutendste ein biszwei Zehntheile eines Millimeters in der Bestimmung desDurch-

527. D’Acbuisson kannte die demnächst mitzutheilenden deutschenVersuche gar nicht, die von Basks nur aus einer allgemeinen Erwäh-nung durch GinAnD, und zugleich aus ebendesselben Berichte in denAnn. de Chim. et Thys. T. XXI. die hier später zu erörterndenvon Lac.erhislw , wobei zugleich erwähnt wird, dafs schon im Jahre1782 ähnliche Versuche durch einen Schweden , Namens GAnis , au-gestellt worden wären. Diese letzteren aufzusuchen habe ich michnicht weiter bemüht.

1 Die von G. G. Schmidt angewandte Methode, kleine, etwaskonische Stäbchen in die Oeffnungen zu passen und deren Durchmes-ser vermittelst des Mikrometers zu messen, gieht sehr genaue Re-sultate.