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Pneumatik.
solche Formeln zu benutzen, welche leicht anwendbar sindund dennoch zugleich eine hinlängliche Genauigkeit gewähren,ln Beziehung auf die vorliegende Aufgabe genügt sicherlich dieoben (4) mitgetheilte. Bezeichnet dann allgemein M dieMenge der ausströmenden Gasart in Kubikmetern, m den be-ständigen Coefficienten des Widerstandes, d den Durchmesserder Ausflufsöffnung in Metern, n das Verhältnifs des Kreisum-fanges zum Durchmesser, v die Grade des Centesimalthermome-ters, H den Ueberschufs des innern Luftdrucks überden äu-fsern oder den Stand des Wassermanometers 1 , Fl das spec. Ge-wicht der atmosphärischen Luft und It das der ausströmendenGasart 2 , und nimmt man für den miltlern Luftdruck h die Längeeiner Wassersäule von 10,25 Metern an, so beträgt die Aus-flufsmenge in einer Sexagesimalsecunde bei runden OefFnungen 3
M = 304,5 -m Kd + 0.00375>)■ H Kjf4 1 10,25 + H ' J?
= 309,84 d 2 m Hl +0,00375*0 K^
10,25+ H ’l jT
und für sonstige Oeffnungen vom Flächeninhalte = e 2 derAusflufsöffnung
M = 394,5 e 2 m K d+0.00375v)H KJ710,25 + H 1 IT
Soll dagegen M in pariser Kubikfufs gefunden werden , wonachh einer Wassersäule von 32 par. Fufs gleichgesetzt wird, sohat man
M = 1215 - rn Kd +0,00375 V)H VU4 ' 32 + H JT
= 954,26 d 2 K d + 0,00375>QH ; K7T' 32 + H '[ JT
und für Oeffnungen von beliebiger Gestalt und einem Flächen-inhalte = e 2
M = 1915 e 2 m K d + 0,00375ÖH pI_ ' 32 + H IT
1 Bei der Anwendung eines Quecksilbermanometers mufs mitY 13,6 multiplicirt werden, weil die Gröfse H um so viel, nämlichdas spec. Gewicht des Quecksilbers, zu klein ist.
2 Oie Gründe für die Beifügung dieses Factors werden späteruntersucht werden. S. unten §. 20,
S Es versteht sich, dafs bei konischen Böhren die kleinste Oeff-nung in Bechnuog genommen werde.