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Polarisation des Lichts.
zu derjenigen zeigt, die in den vorigen Hingen in eben demAbstande von der Mitte vorkam. Die farbigen KreiseFig.bestehn dann ans acht Stücken, deren vier zwischen den9®" aus dem schwarzen Kreuze hervorgegangenen Stücken noclidie zuerst beobachteten Farben, aber blasser, mit Weifs ge-milcht, zeigen , statt dafs die statt des schwarzen Kreuzes ent-standenen Bogen mit den Ergänzungsfarben zu den Kreisen,deren Theile sie ausmachen, hervortreten. Die Kreise, welchedort die dunkelsten Farben zeigen, treffen in den aus demschwarzen Kreuze entstandenen Theilen auf die hellsten Far-ben und umgekehrt; in der Gegend aber, wo diese ungleichgefärbten Bogen an einander grenzen, ist ein kleiner verwa-schener, weilslicher Zwischenraum. Hat man die Axe desTurmalin’s 45° von der Ebene der ursprünglichen Polarisationentfernt, so sind jene acht Theile gleich, die farbigen Kreisezeigen im ersten, dritten, fünften, siebenten Octanten die ei-nen , in den dazwischen liegenden Octanten die andern Farben,und die sehr schmalen weifslichen Uebergangsräume stellen sichals acht gleich gegen einander geneigte Radien dar. Bei die-ser Drehung des Turmalins sind nun zwar die ans dem schwar-zen Kreuze entstandenen F’arbenbogen dieser Drehung gefolgt,aber so, dafs ihre Mitte nur um 4« fortgerückt ist, wenn derTurmalin um den Winkel a gedreht ist; hatte also das schwarzeKreuz zwei verticale und zwei horizontale Arme, als u = 0war, so liegt die Mitte der aus demselben hervorgegangenenOctanten auf 22° 3(V von der Verticallinie und von der Hori-zontallinie, wenn « = 45° ist. Erst dann, wenn a = 90°wird, haben die neu entstandenen Farben die Quadranten soeingenommen, dafs ihre Mitte in 45° liegt, und ein weifsesKreuz mit horizontalen und verticalen Armen durchschneidet sie,wie ich schon früher bemerkt habe 1 .
1 Schon bei diesem einfachen Verfahren sieht mail eine grofseAnzahl von Farbenriugen; will man aber auch die entfernteren erken-nen, die bei dieser Beobachtungs-Art unsichtbar werden, weil dieMischung aller Farben ein fast gleichförmiges Weifs hervorbringt (s.Art. Anwandelungen S. 303. 314.), so kann man sfeh entweder desPrisma’s bedienen, so wie Newtoh es anwaudte , um bei den von ihmbeobachteten Farbenringen die entferntem noch zu erkennen (Opt.Lib. 2. Obs. 24), oder man kann eine andere mit der Axe doppelterBrechung parallel geschnittene Platte zwischen den Spiegel und die senk-recht gegen die Axe geschnittene Platte bringen, und sieht dann* die