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(nüXf/iiof) gebrauchen, um mit dem Fernrohre über eine Maueroder einen Wall xvegzusehn, während das Auge hinter diesemSchutze verdeckt bleibt 1 . Die von ihm vorgeschlagene Ein-richtung ist, dafs die Röhre ABII bei A die dem Gegen-stände zugekehrte OefTnung, bei B einen ebenen Spiegel CD,bei E eine Objectivlinse, bei GF einen zweiten ebenen Spie-gel, bei FI ein Ocular habe. Es ist leicht zu übersehn, dalsdie nach der Richtung JL einfallenden parallelen Strahlen auchparallel nach L M zurückgeworfen werden ; indem ,ßie nun dieLinse E treffen, würden sie, durch diese convergent gemacht,ein Bild in N darstellen; aber da der Spiegel F G sie schonfrüher auffängt, so convergiren die zurückgeworfenen Strahlenund stellen ein Bild in P dar, welches, wie das Bild im ge-wöhnlichen F’ernrohre, durch das Ocular betrachtet wird 2 .
Das Instrument ist wohl kaum jemals zu dem Zwecke an-gewandt worden, worauf sein Name hindeutet; aber als Opern-gucker, wenn man sich den Schein geben will, nach derBühne zu sehn, während man die seitwärts sitzenden Zu-schauer mustert, ist es öfter gebraucht worden. Die unter demNamen Operngucker bekannte Vorrichtung, wie man sie unterden alten optischen Apparaten häufig findet, besteht meistensaus einem Theaterperspective (lunette cPopera; opera glass),dessen Rohr etwas über die Objectivlinse hinaus verlängertund seitwärts mit einer OefFnung versehn ist. Dieser gegen-über befindet sich ein um 45° gegen die Axe des Instrumentsgeneigter Spiegel, welcher die seitwärts auffallenden Licht-strahlen gegen das Objectivglas reflectirt und es daher mög-lich macht, die seitwärts, auch die ober- und unterhalb desBeschauenden befindlichen Gegenstände zu sehn, während erdie auf dem Theater befindlichen zu betrachten scheint.
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B.
1 Hevelii selenographia. p. 24.
2 Als Belehrung über dieses Instrument gebend führt Gehler an:Hertel vollst. Anweis. z. Glasschleifen und z. Verfertig, opt. Maschi-nen. Halle 1716. Th. II. Cap. 4. — Lectmann Anmerk, vom Glasschlei-fen. Wittenb. 1719. §. 101. Smith vollst. Lehrbegriff d. Optik. Buch 3.Cap. 12. Zuweilen bestehn die Pofemoskope in den physikalischenCabinetten des geringem Preises wegen blofa aus der angegebenen,zweimal rechtwinklig gebogenen Röhre mit den beiden Spiegeln Undzwei Glasscheiben an beiden Enden, und dienen dann blofs dazu, dieWirkung der Spiegel zu zeigen.