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Presse,
seyn; und da ohnehin das Zerspringen keine Gefahr bringt,die Ventile dieser Art aber nur mit Mühe genau schliefsenddarzustellen sind, so kann man sie füglich weglassen.
Um die äufsere Gestalt dieser Pressen, wie sie gewöhn-lich dargestellt werden, etwas mehr zu versinnlichen , theileich noch eine Ansicht dieser interessanten Maschinen mit, dieman nach der Beschreibung ihrer erstaunlichen Wirkungen sichals colossal zu denken geneigt wird, die aber nichts wenigerals übermäfsig grofs , ja man darf sagen auffallend klein sind,indem blofs die eigentlich zum Pressen bestimmten Theile die
b’K- erforderliche Stärke haben müssen. MM ist eine starke ei-
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serne oder steinerne Platte, welche die ganze Maschine trägtund nur bei den kleinen Pressen aus einem dicken StückeHolz gemacht wird. Auf dieser ruht der Cylinder A B C D,und wenn die Vorrichtung auch zum Ziehen dienen soll, sogeht die Zugstange durch diese Platte hindurch. II IT, KlCsind zwei sehr massive und starke, meistens vierkantige, indie Bodenplatte unzerstörbar befestigte eiserne Säulen, zwi-schen denen die Platte FF’ zum F’esthalten des grofsen Cy-linders dient. Am obern Ende dieser Säuleij ist mit gleicherStärke die massive eiserne Platte NN’ befestigt, die den gan-zen Druck der Maschine auszuhalten hat, und daheT durchzwei hinlänglich starke Keile niedergehalten wird. Auf derMitte der durch den Embolus gehobenen Stange ruht die gleich-falls massive eiserne Platte LL, welche an der obern Seiteganz eben , an der untern dagegen nach der Mitte hin dickerund noch obendrein mit einem Kreuze versehen ist, dessenArme nach den Seiten hin dünner werden, in der Mitte aberetwas vertieft sind , um die dicke runde oder vierkantige Platteaufzunehmen, in welcher die hebende Säule steckt. Der kleineCylinder n ruht gleichfalls der Festigkeit wegen auf der mas-siven Bodenplatte, durch welche sein unterer Theil hindurchin ein Wassergefäfs geführt ist, aus welchem die Speisung derMaschine geschieht, und in welches das bereits zur Compres-sion gebrauchte Wasser wieder abfliefst. Die Vorrichtung,mittelst deren der Embolus oder die seine Stelle vertretendeStange auf- und abwärts gedrückt wird, deren Bewegungallezeit genau vertical seyn mufs, eben wie die sonsti-gen bereits beschriebenen Theile der Maschine sind an sichklar.