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Pumpe.
Wasser fließt aus dem Rohre D aus, an dessen Ende eineSpitze oder ein Schlauch angebracht 1 wird, wenn man diePumpe als Feuerspritze gebrauchen will, in Welchem Falledann der Windkessel C von wesentlichem Nutzen ist.
Unter den verschiedenen Pumpen kommen die zur För-derung des Wassers aus gewöhnlichen Brunnen dienenden ammeisten in Anwendung. Weil aber die gebräuchlichen höl-zernen Pumpenstöcke sowohl wegen des Verfaulens des Hol-zes als auch wegen der Mangelhaftigkeit des Baues der Kol-ben (auch Schuhe genannt) und ihrer Liederung unablässigeReparaturen erfordern, so ist es weit vortheilhafter, die an-fänglichen gröfseren Kosten nicht zu scheuen und alle Ma-schinentheile aus Metall verfertigen zu lassen. Zu den Röh-ren wählt man am zweckmäfsigsten gußeiserne oder bleierne 1 ,wenn man den geringen Antheil von Bleikalk nicht achtet,den die letzteren dem Wasser mittheilen, der Stiefel und dieVentile aber werden am besten aus Kupfer, Messing oderGlockenmetall verfertigt. Der Pumpenschwengel und das Aus-gufsrohr befinden sich in der Regel über dem Brunnen, mankann jedoch beide vereint oder getrennt in beliebiger Entfer-nung vom Brunnen anbringen. In letzterem Falle mufs man ineiner Höhe von höchstens 25 Fufs über dem Wasserspiegeldes Rohr rechtwinklig umbiegen und horizontal oder in sogeringer Neigung, dafs die ganze verticale Höhe über demWasserspiegel die angegebene Höhe von 25 Fufs nicht über-steigt. nach dem erforderlichen Orte hinführen und dort mitdem Stiefel in Verbindung bringen. Die Pumpe kann eineSäugpumpe oder eine Saug- und Druckpumpe seyn und inbeiden Fällen kann die Ausgufsröhre an dem nämlichen Orteangebracht werden, wo sich der Brunnenschwengel befindet,oder man kann von diesem Orte aus abermals ein Rohr dahinführen, wo man den Ausflufs verlangt. Für die Fälle solcherLeitungen sind die bleiernen Röhren vorzüglich geeignet, weilsie sich so leicht nach jeder Richtung biegen lassen; jedochgewähren die thönernen unter geeigneten Umständen den Vor-theil gröfster Reinlichkeit und unvergänglicher Dauer.
Um für die so oft vorkommenden Fälle dieser Art min-destens an einem Beispiele zu zeigen, wie die Berechnungen
1 Vergl. Art. Röhren.