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Pumpe.
gewichte m gehoben wird. Ist das Gefafs B nach der in derZeichnung angenommenen Stellung ganz mit Wasser gefüllt,so sinkt es herab, das unterhalb a befindliche Ventil fallt durchsein eigenes Gewicht zu, das Gefafs B erreicht diejenige Stelle,wo der Balken M das Ventil ira Boden desselben durch He-bung- des Arms m öffnet, so dafs das erleichterte Gefafs durckdas auf den längeren Hebelarm wirkende kleinere b wiedergehoben wird, bis es das Ventil unter a wieder aufstöfst undabermals gefüllt wird. Während seines Herabsinkens hebt esdas kleinere Gefafs b, bis dieses an einer in seiner Mitte be-findlichen Hervorragung durch den Haken s ergriffen, überden Rand des Kastens R um so leichter umgestürzt wird, alses *n zwei etwas über seiner Mitte befindlichen Zapfen in ei-ner bügelförmigen Gabel hängt, und dann sein Wasser in die-sen Behälter R ausschüttet. Sollten etwa die beiden Gefäfsenicht gehörig balancirt seyn, so kann durch den Quadranten Q,in dessen Getriebe die gezahnte Stange cd eingreift und wel-cher mit dem willkürlich zu stellenden Gegengewichte X ver-bunden ist, nachgeholfen werden, welcher Mechanismus be-sonders dann in Anwendung kommen kann, wenn die Ge-wichte durch die ungleiche Länge der sich abwickelnden Ket-ten eine Veränderung erleiden.
4. Die Spiralpumpe, auch Wirtz’s Spiralpumpe oderZüricher Maschine genannt, vom Zinngiefser Andreas Wirtsaus Zürich 1746 erfunden, hat wohl mehr Aufsehn erregt, alssie wegen ihrer praktischen Anwendbarkeit, insbesondere imGrofsen, verdient. Sie besteht aus einem auf horizontaler Axedrehbaren hohlen Cylinder, in dessen innerem Raume von derAxe ausgehend eine gewundene Platte, nach Art einer ge-spannten Uhrfeder, in zehn Windungen bis zum äufseren Ran-de fortläuft und daselbst am Ausgange mit einem Schöpftrich-ter versehn ist. Die zwischen den Windungen entstehendenRäume werden nach Innen zu stets enger, und ihr Ende senktsich in die Welle, an welcher die ganze Trommel herumge-dreht wird. Das eine, etwas hervorragende Ende dieser Welleist in seiner Axe bis an jene Oeffnung durchbohrt und miteiner wasserdicht schliei'senden Röhre versehn, um welchedie Welle gedreht wird, indem sie zugleich mit ihrem an-dern Ende in den kurzen horizontal umgebooenen Theil ei-«■ . . ° °ner verticalen Steigrohre gesteckt ist. Beündet sich dann der