Band 
Siebenter Band. N - R.
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Aus Platin.

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dem einen abgerundeten Ende gegen den Rand des Falzes oderder Vertiefung gestemmt ist, in welcher sie liegt, mit demandern gegen den kürzern Hebelarm der Tlatinnadel ab drückt,die in b ihren Urehp'unct hat. Der kürzere Arm dieser Na-del ist 2,5Millim. (l,10SLin.), der längere 50 mm (1 Z. 10,165Lin.) lang, also findet hierbei das Verhältnis von 1 zu 20statt oder die Ausdehnung der Platinstange wird durch dieungleiche Länge der Hebelarme zwanzigfach vermehrt. Aufder Platte F befindet sich eine Scale und die Spitze der Na-del a ist mit einem Nonius versehn, durch welchen Zehntelder Grade abgelesen werden. Wenn man also diese Theileder Grade mit der absoluten Ausdehnung der Stange d ver-gleicht, so erhält man hierdurch den 200sten Theil derselben,und da nach der Bogentheilung in 400 Grade für einen Ra-dius von 50 mm ein Grad 0,78538 Millim. beträgt, wovon0*078538 Millim. vermittelst des Nonius abgejesen werden, sobeträgt ein solcher Theil gegen die vermittelst des Hebelszwanzigfach vermehrte Länge der Stange d von 45 raI n Länge

900

0,078538

11459 oder

den

ll459sten Theil des Ganzen 1 .

Damit aber die Nadel beim Herausnehmen des Instrumentsaus dem Ofen nicht zurückgeht, sondern auf dem äufserstenerreichten Puncte stehn bleibt, wird ihre Spitze durch die Fe-der s festgehalten.

Das hier beschriebene Pyrometer empfiehlt sich ausneh-mend sowohl durch die Einfachheit seiner Construction, alsauch durch die Feinheit seiner Scale und die hieraus folgendeEmpfindlichkeit. Wenn man daher annehmen dürfte, dafs diezu gröfserer Sicherheit in eingelassenen Stücken von Platinbefestigten Stifte nicht wankend würden, also dafs die Dre-hungen und Bewegungen ohne Schlottern erfolgen könntenund die Stangen in der Hitze nicht erreichten, so könnte die-ses Werkzeug nicht blofs sichere, sondern selbst auch die

1 In der französischen und deutschen Beschreibung des Instru-ments ist nur die Hälfte dieser GröTse zu 5730 augegebeu, indeTssehe ich nicht ein, wie dieses aus den zum Grunde liegenden Be-stimmungen folgt. Uebrigens müssen bei dem kleinen Halbmesser dieBogentheile so klein werden, dafs das Ablesea derselben nur vermit-telst der Loupe geschchn kann.