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Siebenter Band. N - R.
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Pyrometer,

kann hiernach folgende Beschreibung mittheilen, welche selbstauch hinsichtlich der Dimensionen wenigstens sehr nahe rich-tig ist. Der Haupttheil besteht aus einem von dickem Platinverfertigten hohlen Körper A, welcher aus zwei Hälften in' der Mitte zusammengelöthet und eben so vermittelst des mas-siven Stücks a mit der Röhre aß verbunden ist. Die Lö-thung geschieht im stärksten Feuer vermittelst eines sehr dün-nen zwischen die über einander geschobenen Hälften des hoh-len Körpers A und eines zwischen die eingepafsten Theiledieses und des massiven Stücks a gelegten Goldblatts. Istdie Löthung einmal geschehn, so werden hierdurch die gerin-gen Mengen des Golds mit beiden Flächen des Flatins soinnig verbunden, dafs nach Pouillet’s Erfahrung diese Stel-len nicht früher als die übrigen Theile des hohlen Körpers inFlufs kommen 1 . Die Länge der grofsen Axe des hohlen Kör-pers beträgt nahe 1,75 Zoll, die der kleinen etw r a 1 bis 1,25

Zoll, die Länge der Röhre aber ungefähr 2 Fufs, ihre Dickegegen 1,5 Linien, der innere Canal der letztem aber höch-stens 0,15 Linien im Durchmesser, so daTs die darin einge-schlossene Luft das Resultat der Messung nicl)t merklich afli-ciren kann. Am andern Ende der Röhre befindet sich gleich- -falls ein massives Stück b, vermittelst dessen dieselbe auf diegraduirte Glasröhre cd so gesteckt wird, dafs die eingeschlosse-ne trockne atmosphärische Luft nirgends entweichen kann. DieRöhre cd communicirt mit einer andern, gleichfalls graduir-ten Glasröhre ef, beide aber stehn mit einer dritten gh so in

Verbindung, dafs durch den Hahn k Quecksilber aus der letz-

tem in beide fliefsen kann, um das Niveau in ihnen zu er-höhn; bei einer andern Drehung des Hahns aber wird ghverschlossen, und bei einer dritten üiefst Quecksilber durchdie Oeffnung y aus dem Behälter aus, in welchem die erstenbeiden Röhren vereint sind 2 . Die drei Röhren sind auf der

1 Ob dieses im strengsten Sinne wahr sey, möchte ich nichtunbedingt verbürgen; indefs steht dieser Umstand der Anwendung desLuftpyrometers nicht im Wege, da man die dazu erforderlichen hoh-len Körper auch ohne Löthung von beliebiger Gröfse erhaltenkann.

2 Man übersieht bald, dafs der Hahn nnr einmal durchbohrt ist,nämlich in seiner Axe vom äufsersten Ende anfangend bis in die Mitteund dann seitwärts ausgehend.