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Luftpyroineter.
welche das Hütchen d mit einer weiblichen Schraube so ge-schraubt wird, dafs die Ränder des Hütchens und des Hal-ses bei c zur Berührung kommen. Solche Schrauben schlie-fsen nie luftdicht, sollte dieses aber bei einem gefertigten Ex-emplare dennoch der Fall seyn, so würde eine sehr einfacheProbe hierüber Auskunft geben und könnte diesem sehr baldabgeholfen werden. Zur leichtern Uebersicht des Ganzen scheintes mir zweckmäfsig, zuvor im Allgemeinen zu bemerken, dafsdieses Pyrometer mit trockner Luft gefüllt der zu prüfendenHitze ausgesetzt, dann schnell im Wasser abgekiihlt werdenmufs, um aus dem Gewichte des eingedrungnen Wassers diedurch Wärme bewirkte Ausdehnung der Luft und hieraus dieHöhe der Temperatur zu bestimmen. Das ganze Verfahrenhierbei ist folgendes.
Zur richtigen Messung ist vor allen Dingen erforderlich,dafs die im Pyrometer eingeschlossene Luft trocken sey, und manmufs um so mehr darauf Bedacht nehmen, diese Bedingungmit Sicherheit zu erreichen, als so leicht ein Antheil des beieinem frühem Versuche eingedrungnen Wassers Zurückbleibenkönnte. Um diesen Zweck zu erreichen, wird das Hütchend abgeschraubt, das Sphäroid A dagegen mit der männlichenp;^Schraube in den Apparat BB geschraubt, so dafs die Ränder 179.bei c abermals zur genauen Berührung kommen. Der letzterebesteht aus einem cylinderförmigen Stücke Messing, in dessenunteres dünneres Ende eine weibliche Schraube zur Aufnahmeder männlichen desSphäroids A geschnitten ist, der obere dickereTheil «« aber steckt in einer Hülle von Holz ßß, um ihndaran zu halten, ohne die Finger durch die erzeugte Hitze zuverletzen; in der Mitte aber ist das Messingstück mit einemin der Axe liegenden engen Canale durchbohrt, dessen oberesEnde konisch erweitert und ausoeschmirgelt ist. In dieseOeffnung palst die konische Verlängerung der messingnen Röhremnop, auf deren Boden über dem feinen, durch die Ver-längerung gehenden Canale eine Lage trockner Baumwolle fest-gedrückt und bis ans Ende der Röhre mit Chlorcalcium über-schüttet wird. Soll dann der Apparat zu einem Versuche ge-braucht werden, so schraubt man das Hütchen von demSphäroide A ab, dagegen den Apparat BB, jedoch ohne dieRöhre mncrp, auf, erhitzt das Sphäroid A über einer Wein-geistlampe bis mehrere Grade über den Siedepunct des Was-