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Wasserstoff und bildet sich, wo Quecksilber mit Ammoniakund frei werdendem Wasserstoffe zugleich in Berührungist, z. B. wenn man zu concentrirtero wässerigem Ammo-niak oder zu einem angefeuchteten Ammoniaksalze, wel-ches sich im Kreise der Volta’schen Säule befindet, die ne^a»tive Elektricität durch Quecksilber übertreten läfst, oder wennman Quecksilber, worin etwas Kalium oder Natrium ge-löst ist, mit einem angefeuchteten Ammoniaksalze in Berüh-rung bringt. ln diesen Fällen schwillt das Quecksilber uttodas zehnfache auf zu einer butterartigen Masse, die jedochin wenigen Minuten unter Entwicklung von Ammoniak -und Wasserstoffgas wieder zu laufendem Quecksilber zusara-mengeht.
Die Verbindungen des Quecksilbers mit den übrigen Me-tallen, die Amalgame , werden meistens in der Ilitze darge-stellt, indem man die schmelzbarem Metalle in flüssigem Zu-stande, die übrigen in glühendem mit dem Quecksilber zu-sammenbringt. Das Silberamalgam findet sich natürlich inGestalten des regelmäfsigen Systems. Es wird gleich demGoldamalgam durch Eintauchen glühender Bleche in erhitz-tes Quecksilber erhalten. Beide Amalgame sind körnig, in derWärme weich und sie dienen zur heifsen Versilberung undVergoldung. Das Platinamalgam erhält man am bequemstendurch Zusammenreiben von schwammigem Platin mit Queck-silber; es hat Butterconsistenz und kann ebenfalls zum Ueber-ziehn anderer Metalle mit Platin verwendet werden.
G.
Quelle.
Quelle Brunnen; Fons; Source, Fontaine;Spring, Fountain, JFell.
Man bezeichnet durch den Ausdruck die Quelle , seltner undmehr im rhetorischen Style der Quell, sehr häufig und haupt-sächlich in der Sprache des gemeinen Lebens Brunnen, den-jenigen Ort, wo irgend eine Flüssigkeit aus oder in der Erdehervorkommt, auch dieses Hervorkommen selbst, obgleich manhierfür sich fast ausfchliefslich nur des Zeitworts quellen be-dient. Beide Worte, Quelle und quellen, bezeichnen in der