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Quelle.
In Asien giebt es viele heifse, meistens mineralische Quel-len , namentlich die in einem nicht sehr grofsen Districte ver-einten Soolquellen , alkalische, Sauerbrunnen, Schwefelwasser,Stahlwasser und Seifenwasser zu Goraedschewodsk oder Piati-goria im Caucasus 1 , welche zu bequemen, an Pracht die eu-ropäischen Anlagen der Art noch iibertrcffenden, Badeorteneingerichtet sind. Ihre Temperatur ist zwischen 15° und46° C., der meisten zwischen 25° und 38°, und iibertrillt da-her die der dort gleichfalls vorhandenen, bereits erwähntenSalzquellen 2 . Einige derselben sind untersucht durch Nec-jiniiv 3 , z. B. die Schwefelquelle von Maschuka , deren Tem-peratur 27° bis 46° C. beträgt. Andere heifse Quellen an derTurca 4 entspringen aus Gneis und haben 56° C. Wärme; zuDiadima , etwa (> Meilen von Bajazid am obersten Theile des/ Euphrat , sind anfser Säuerlingen und Schwefelquellen auchheifse, zum Tlieil im Flusse selbst 5 ; Kamtschatka hat heiTseQuellen in Menge 6 , am bekanntesten aber sind die von Uri-jino in Japan, welche Siedehitze haben 7 . In China zu Yom-Mack, nicht weit von Macao unter 22° 24' N. B. und 113°28 O. L. von Greenwich , befindet sich neben Granitbergeneine sumpfige Gegend von etwa einer engl. Quadratmeile Flä-cheninhalt mit mehreren heifsen Quellen, unter denen drei sichvorzüglich auszeichnen, deren Temperatur bei der einen 56°,bei der andern 56° und bei der dritten 86° beträgt 8 . Zweiheifse Quellen, die eine bei Pinnarkoon von 46°,5, die anderebei Loorgoota von 71°, zuweilen aber bis 85°,5 steigend, ent-halten nach TuKNEtt’s 9 Analyse nur wenige mineralische Be-standteile. Höchst interessant sind die heifsen Quellen, wel-che HonGSON mitten in den Himalaya -Gebirgen in der Nähedes Jumna - Flusses antraf, deren eine sich durch ihren Dampf
1 Bergbaus Ann. der Erd-, Völker- und Staatenkunde. Bd. V.S. 342.
2 Trommsdorff Neues Journ. d. Pharm. XII. 288.
3 Kästner Archiv. XIII. 465.
4 Hertha 1828. März. Zeitung. 3. .93.
5 Zaremba in Magaz. für die neu. Geschichte d. evang. Mis-sions- und Bibel-Gesellschaft 1831. Heft 3. S. 449.
6 Kotzebce Reisen. 8. 3.
7 A. v. Humboldt Reis. D. Ueb. III. 166.
8 Livikgstoke in Edinb. Phil. Journ. N. XI. p. 156.
9 Edinb. Journ. of Sc. N. XVII. p. 95.