Bestand! heile.
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2. Mit Kohlensäure mehr oder weniger stark geschwän-gerte, sogenannte Säuerlinge, giebt es sehr viele und von ver-schiednen Temperaturen, auch werden dieselben durch ander-weitige, in ungleichen Mengen vorhandene, Bestandtheile zueigentlichen Mineralwässern. Die Wärme ist übrisens der Auf-nähme von Kohlensäure durch Wasser nicht günstig, vielmehrtreibt sie dieselbe aus, inzwischen behauptet dennoch L. vonBüch 1 , dafs die säuern Quellen allezeit wärmer sind als diesüfsen an den nämlichen Orten, weil die Kohlensäure, vomheifsen Wasser der meistens in der Nähe befindlichen Thermenzurückgestofsen, das sich mit ihr verbindende kalte Wasser er-wärmt. Im Ganzen aber werden die Säuerlinge als kalte Quel-len betrachtet, und man hat daher ihre Wärme, wo sie nichtin sehr seltnen Fällen die Aufmerksamkeit erregte, unbeachtetgelassen, weswegen die Beobachtungen hierüber fehlen. Diemeisten derselben kommen aus ältern Gebirgsarten, und sehrhäufig findet man deren mehrere in geringer Entfernung voneinander beisammen, auch sind manche Säuerlinge wegen ih-rer geringem Heilkraft nur wenig bekannt. Um keine dermerkwürdigem zu übergehn, theile ich diejenigen mit, welcheStucke der Aufnahme werth hielt, und einige andere sonstigbekannte. Eine überwiegend grofse Menge findet sich inRheinpreufsen, sämmtlich aus Thonschiefer entspringend, na-mentlich zu Ahrweiler, Bauler, Bell, Bettenfeld , Büdesheim,Crodenbach, Dockweiler, Dörth, Ehrenbreitstein , Eitelsbach,Erlenbach, Ersch, Essingen , Ettingen , Fasterak, Flosbach,Frankirch, Geisfeld, Gillenfeld , Hambach, Heckenmünster,Hermeskiel, Kasel, Kesten, Laach, Leiningen, Lissingen,Longvich, St. Mathias, Meisburg , Merlesdorf, Mindesleitschen,Mülleborn , Nachtschein , Neuenstein , Nicknich , Niederstadt-feld, Oberehe, Obermendig, Olsheim, Pelm, Rascheid , Ran-benacli, Reichen, Reinhausen, Reuth, Ringen, Riol , Rockeshill,Salm, Schönberg, Steinborn, Thron, Treis bei Wittlieh, Wallen-born , Walersheim, Wahlscheid, Wassenach , Wehr, Weiler,Wilzenburg, Winningen, Wittlich und Zissen. Die in West-phalen dagegen kommen aus andern Gebirgsarten, namentlichdie von Schöneberg unweit Drieburg, von Schmeckte und Her-