der Untersuchung der Materie überhaupt nachgewiesen worden *.Insofern aber die Mineralwasser unorganische Körper sind, tt>ufsihre vollständige Nachbildung möglich seyn, sobald die Be-standteile derselben hinlänglich bekannt sind. Man hat da-her gegen die künstliche Nachbildung das Argument geltendgemacht, dafs frühere Analysen einige in geringen Quantitätenvorhandene Stoffe nicht angegeben haben, ja dafs selbst durchdie spätem bessern einige, namentlich das Lithium, nicht aufgefun-den worden sind 1 2 . Soviel ist allerdings richtig, dafs künstlicheMineralwasser die Wirkung der natürlichen nicht haben kön-nen, wenn ihnen Bestandteile fehlen, Welche den Einflufsderselben auf den menschlichen Körper bedingen; allein ei-nesteils ist jetzt die Kunst der Analyse so weit fortgeschrit-ten, dafs nicht füglich irgend ein in mefsbarer Menge Vorhände-ner Stoff entgehn kann, anderntheils zeigen die , namentlichdurch Stuuve , nachgebildeten vollständig und genau die näm-lichen Wirkungen auf den menschlichen Körper als die na-türlichen. Wenn aber manche Aerzte noch jetzt von unbe-kannten Potenzen, Von eigentümlichen Inponderabilien, di»weder in bestimmten Heilquellen noch sonst überall nachweis-bar einen eigentümlichen Einflufs der Mineralwasser auf denmenschlichen Körper bedingen sollen, sprechen, so zeigt dieses,wenn es anders ernstlich und nicht blofs zur mysteriösen An-preisung der von ihnen empfohlenen Brunnen- oder Badean-stalt geschieht, wie schwer es von den ältesten Zeiten herabbis zu den neuesten hielt, deh aus einer natürlichen Vorliebefür das Wunderbare folgenden Hang zur Annahme unbekann-ter Potenzen und verborgener Kräfte (qualilates occultae ) zrtvertilgen. M.
tl a cl.
Man Versteht unter Rad im Allgemeinen eine runde Scheibe,welche massiv oder mit Speichn versehn ist, eine ebene odef
1 S. Art. Materie .
2 Auch das Jod kaiiute man früher nicht, und dennoch haben allöQuellen, in denen Chlornatrium oder Chlorcalcium vorkommt,auch Spureilvon Jod nach Hendersok in Phil. Magi and Ann. NiXXX\lI. p. 10.
VII. ßd. C c c s