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Siebenter Band. N - R.
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Rad.

I proportionale Kraft auszuüben vermag. Die Hauptsache be-ruht also darauf, diesem Rade eine stets regelrnäfsise undgleichbleibende Bewegung mitzutheilen, welches durch dieUnruhe g und die feine Spiralfeder i bewirkt wird. Die er-stere besteht aus einem vermittelst einiger Speichen auf einerSpindel befestigten Ringe, welcher für das Fortrücken einesjeden Zahns des Steigrads eine mehr oder weniger Gradedes Kreises betragende vorwärts und wieder rückwärts gehen-de Schwingung beendigen mufs. Dieses wird durch die so-genannte Hemmung (Echappement; Escapement , ’scapement)bewirkt, deren es drei Arten ßiebt, die zurückfallende, dieruhende und die freie. Bei allen dreien ist die horizontale

Fi?-Unruhe auf einer Spindel ab befestigt, welche zwei ungefähr

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in einem rechten Winkel von einander abstehende Lappen

hat, deren einer die obern, der andere die untern Zähne desSteigrads hemmt. Indem dann der eine Lappen durch denZahn zur Seite geschoben wird, schwingt die Unruhe durchden zugehörigen Bogentheil um, der Zahn gleitet über denLappen hin, gleichzeitig aber ergreift der diametral aufder Peripherie des Steigrads gegenüberstehende Zahn denandern Lappen und dreht ihn nach der entgegengesetztenSeite, während die Unruhe ohnehin durch die Spiralfederrückwärts gezogen wird, um nicht vermöge der Trägheit ih-ren Umschwung weiter fortzusetzen, wobei es aufserdem ge-stattet ist, den Gang der Uhr dadurch zu reguliren, dafs mandie Spiralfeder, da wo ihr anderes Ende feststeckt, stärkeroder weniger spannt, je nachdem der Gang der Uhr beschleu-nigt oder zurückgehalten werden soll. Bei den PendeluhrenFig.ist das Steigrad ein Sternrad mit schräg eingeschnittenen Zäh-^**'nen, in welche der an einer horizontalen Spindel festsitzendeGraham’sche Haken f abwechselnd eingreift, wodurch danndie von der genannten Spindel herabgehende feine, mit einerhorizontal umgebogenen Gabel versehene Stange f d dem Pen-del den erforderlichen Impuls mittheilt, der dessen Schwin-gungen stets gleichmäfsig erhält. Wenn der einfallende Lap-pen das Steigrad und damit das ganze Räderwerk wieder et-was zurückdrückt, so heifst dieses die zurückfallende Hemmung,Um die hierdurch entstehende gröfsere Reibung aufzuheben,erfand Gkahah die ruhende Hemmung, bei welcher der Zahnwährend der Auslösung des Lappens unverrückt stehn bleibt,