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eine ins Einzelne eingehende Untersuchung, wenn diese nochobendrein bis zu einer Vergleichung der Resultate theoretischerBestimmungen mit den durch Erfahrung aufgefundenen aus-gedehnt werden sollte, sehr weitläufig seyn müsse und da-her für den Plan unseres Werkes nicht passe, weswegen ichmich auch hierbei auf die Mittheilung der wichtigsten Resul-täte beschränken mufs, die ich hauptsächlich aus v. Gekst-nek’s bekanntem Werke entlehne, worin die älteren Schrift-ten über diesen nämlichen Gegenstand gröfstentheils vollstän-dig benutzt sind 1 . Im Ganzen giebt es zwei Hauptarten vonMühlrädern, die mit horizontaler und mit verticaler Axe, wo-von die erstem wieder in unterschlächtige, oberschlächtigeund Kropfräder eingetheilt werden.
a. Unterschlächtige Mühlräder.
Die unterschlächtigen Mühlräder (Roues a aubes ou a pa-
lettes ; TJndershot wheels) bestehn allgemein aus einer Welle,
an welcher vermittelst einer gehörigen Anzahl Speichen ein
Kranz mit Schaufeln befestigt ist, deren Ebenen mit den durch
die Axe der Welle gelegten zusammenfallen, und die daher
in Folge des perpendiculär gegen sie gerichteten Wasserstofses
die Umdrehung des Rads bewirken. Ihrer Construction nach
Fig. sind sie entweder Strauberräder . die in ihrer schlechtesten213
'Gestalt aus einem blofsen Kranze mit Einschnitten und darineingekeilten Schaufeln bestehn, bei den bessern aber sind dieletztem breiter und an beiden Seiten durch einen oder zweimitten durch sie durchlaufende Ringe gesteift. Sie werdenmeistens bei wenigem Wasser und grofser Geschwindigkeitdesselben angewendet. Bei weitem die am meisten gebräuch-Fig. liehen sind die Staberräder . Sie bestehn aus zwei parallelen"^'Ringen, deren jeder an besondern, gleichfalls einander paral-lelen Speichen befestigt ist, und zwischen denen die Schau-feln entweder insgesammt unbeweglich festsitzen, oder nurzum Theil, indem einige, in Nuten eingeschoben, sich er-forderlichen Falls herausnehmen und auch beim Abgängeleichter durch neue ersetzen lassen. Die gröfsten sind die
1 Für theoretische Untersuchungen ist zu empfehlen: Du Calcul del’Eifet des Machines cet. par Couiolis Par, 182Ü. 4. j>. 168 fl.