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Rad.
dem Theilrisse , ohne ihre Zahl bedeutend zu vermehren, umnicht das Gewicht des Rads zu sehr zu vergrößern, haupt-sächlich aber muß die Geschwindigkeit des Rads nicht zugroß seyn, indem viele Räder eben deswegen weit unter demerwarteten Effecte Zurückbleiben, weil ihre Umläufe zu schnellerfolgen. Die nach den bessern Principien gebauten neuernRäder haben deswegen auch eine außerordentliche Breite,z. B. das zu Belper unweit Derby hat 15 Fufs Breite bei 21,5Fufs Durchmesser und 14 Fufs Gefälle für den mittlern Was-serstand, alles im englischen Fufsmafs genommen.
Die Kropfräder können daher unmittelbar von der Grenzeder oberschlächtigen anfangen, indem das Kropfgerinne dasWasser in tiefer liegende Zellen ausschüttet, folglich sein Aus-guß zunehmend tiefer herabgesenkt oder vielmehr die Höhe desobersten Theils des Radkranzes zunehmend höher über denselbenhinausgerückt wird, bis der Ausfluß des Wassers mit demCentrum des Rads in einer horizontalen Ebene liegt. Mankönnte diese Räder insgesammt ob er schiächt ige Kropfrädernennen, die hiernach bis zu den mittelschlächtigen , als wel-che in der bezeichneten Grenze liegen müßten , herabgehnwürden. Von hieran fingen dann die unterschlächligen Kropf-räder an und gingen bis zu den sogenannten unterschläch-
tioen herab.
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Ueber die in den verschiedenen Fällen zweckmäßigsteRichtung der Schaufeln findet man bedeutend von einander ab-weichende Vorschriften. Ist der Wasservorrath überwiegendgroß, so kann man nach Smeaton’s anfänglicher Angabe fürunterschlächtige Kropfräder auch solche wählen , deren Flächeauf dem Radkranze perpendiculär ist, die dann aber durch Bo-denbreter bedeckt seyn müssen; bei weitem in den meistenFällen aber verdienen die gekröpften Schaufeln den Vorzug,und für diese dürfte im Allgemeinen als Regel gelten, daßdas Wasser parallel mit den Satzschaufeln einfällt und loth-recht gegen die Kropfschaufeln stößt. Riicksichtlich einerausführlichem Erörterung dieser Aufgabe verweise ich auf diegrößern Werke von v. Gerstner, Eytelwein 1 , Neumans 2 ,
1 Handbuch der Mechanik fester Körper und der Hydraulik. 2teAufl. S. 258.
2 Der Wasser-, Mahl-, Mühlenbau. Berl. 1810.4. lstes Heft.