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Siebenter Band. N - R.
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Rad,

i}»d damit gemachten Proben ausgezeichnete Wirkungen undsoll die nach der gewöhnlichen Methode gebauten unter-schlächtigen Räder bei weitem übertreffen. Für diese Räderwird ein gegen den Horizont geneigtes Gefälle erfordert, wiedie Figur dasselbe zeigt; auch ist darin die oft vorgeschlageneEinrichtung ausgedrückt, wonach für das abfliefsende Wasserin geringer Entfernung vom tiefsten Puncte des verticalenHalbmessers des Rads eine Vertiefung angebracht wird, sodafs der Boden unter dem Rade mit der Oberfläche des Stau-wassers hinter demselben in einer horizontalen Ebene liegt.

Da es für die stärkste Wirkung der Räder von grofserWichtigkeit ist, den Wasserzuflufs genau zu reguliren, so hatman neuerdings die Schützen auf vielfache Weise zu verbes-sern gesucht. Ohne hierüber ins Einzelne einzngehn, bemerkeich nur in der Kürze , dafs man die Schützenbreter zuweilenherabdrückt, um den Wasserzuflufs zu vermehren, wobei dasWasser dann über das Schützenbret überläuft oder auch beivorhandener Stauung vor der Schütze 1 aus einer durch dasherabgedrückte Schützenbret gebildeten gröfsern oder kleinernOeffnung ausfliefst. Eine in neuern Zeiten in England zuwei-len gemachte Einrichtung besteht darin, dafs die Oeffnung desSchufsgerinnes in einiger Entfernung vor dem Ausflusse desWassers durch eine gewöhnliche gute und dauerhafte Schleuseverschlossen, die eigentliche Ausflufsöffnung aber nach derKrümmung des Rads zum dichtem Anschliefsen oder viel-mehr gröfserer Annäherung an die Peripherie des Radkranzesgekrümmt und mit 2 bis 3 Zoll von einander abstehenden ho-rizontalen Eisenstäben versehn wird, um gröfsere fremdartigeKörper zurückzuhalten. Auf den Boden des (eisernen) Schufs-gerinnes ist dicht hinter der eigentlichen, am weitesten vomRade abstehenden Schütze ein breites Leder festgenagelt, wel-ches vom Wasser gegen den Boden gedrückt wird, von da ansich über die eiserne Stange legt und mit dem andern Endeum eine Walze gewickelt ist, deren Zapfen an beiden Seiteflin den Ringen zweier gezahnter Stangen ruhn, um durchdiese vermittelst eines Getriebes aufgezogen und niedergelassen?u \yerden. Das Wasser fljefst dttnn blofs über diese Walze

1 Vor der Schutze nenne ich diejenige Seite, welche dem zu-ilicfsenden Wasser und nicht dem Rade zugewaudt ist.