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Siebenter Band. N - R.
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S c g n e r ’s. 11S0

der lothrechten Höhe vom Schwerpuncte jener Fläche bis zumWasserspiegel gleich zu setzen ist. Hierbei finde ich jedochdie Frage nirgends erörtert, ob der ganze Inhalt jener Flächeder Oeffnung, oder nur der kleinere der zusammengezogenenWasserader in Rechnung zu nehmen sey, bin aber geneigt,das Letztere anzunehmen, da die Zusammenziehung durch seit-wärts zuströmende Wassertheilchen bewirkt wird, mithin nureine diametral entgegenstehende Reaction des in lothrechterRichtung auf die Axe des zu bewegenden Cylinders ausströ-menden Wassers statt finden kann. Hiernach mufs also beider Berechnung der Coefficient m ^, ‘ , für die vena contractumit aufgenommen werden. Nach den oben bereits mitgetheil-ten Bestimmungen ist also zuerst die Geschwindigkeit desausströmenden Wassers v = 2 h, wenn v diese Geschwin-digkeit in einer Secunde, g den Fallraum in dieser Zeit undh die lothrechte Höhe vom Schwerpuncte der OefFnungsflächebis zum (constanten) Wasserspiegel im Cylinder bezeichnet,und diesemnach beträgt die Menge des in einer Secunde aus-strömenden Wassers M = m < ” > f 2 v, wenn f 2 den Quadratflä-cheninhalt der gesammten, in gleicher Höhe angenommenen,Ausflufsöffnungen bezeichnet. Soll hieraus das mechanischeMoment des ausfliefsenden Wassers gefunden werden, so darfman nur berücksichtigen, dafs die Reaction ausströmenderFlüssigkeiten dem Stofse gleich ist, welchen sie ausüben, undwir erhalten also, wie oben (unter a im Anf.) gezeigt worden ist,auch hier Q = 70f 2 2h, oder das bewegende Moment gleichtdem Gewichte einer Wassersäule von der Basis des Flächen-inhalts der zusammengezogenen Wasserader und der doppeltenFlöhe bis zum Wasserspiegel im Cylinder. Hiermit stimmendem Wesen nach di4 Resultate der gesammten ausführlichemUntersuchungen überein, auch kann nicht in Frage seyn, dafsdas hiernach gefundene Kraftmoment mit der Lange des He-belarms vom Schwerpuncte der Ausströmungsöffnung bis zurAxe des Cylinders multiplicirt werden müsse; allein dannkommt noch die Schwungkraft hinzu, wodurch der Ausflufsbefördert und also das Bewegungsmoment vermehrt wird 1 ,

1 Einige Schriftsteller legen auf diese Schwungkraft als Mittel zurVermehrung der Wirkung einen groTsen Werth, allein dieses findetnur insofern statt, als dadurch die Menge des auslliefsenden WassersVII. Kd. G"”«