Beschaffenheit desselben.
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Sache genügend nachweisen, in einigen seltenen Fällen bleibtes jedoch zweifelhaft, ob nicht die auf diese Weise zur Erde•jelangenden Substanzen den Meteorolithen beizuzählen sindund also zu einer andern Classe von Phänomenen gehören.Dahin ist zu rechnen die durch Chladni 1 erwähnte Erzäh-lung, wonach 1612 bei Madgeburg, Loliburg u. s. w. Schwe-felklumpen von der Dicke einer Faust 2 und in England einetwa einen Zoll grofses Stück Schwefel 3 gefunden worden seynsollen, deren Ursprung man für meteorisch hielt. Hieran schlie-ßen sich dann auch die Nachrichten vom vermeintlichen Blutre-gen , da der Staub zuweilen zu rothen Tropfen vereinigt wird.So beobachtete Dr. Lavagna 4 zu Caneto im Thal d’Onegliawährend der Nacht vom 27. Oct. 1817 das Herabfallen einesfeinen röthlichen Staubs. Als es darauf an andern Tage reg-nete, nahm das Wasser die minder roth gefärbten Theile weg,die stärker farbigen sammelten sich aber in Vertiefungen undglichen sehr dem Blute. Auf gleiche Weise hinterliefs derRegen auf dem gebleichten Wachse zu Orleans rothe Flecken,die aus Eisenoxyd, Kiesel, Thon, Kalk und Kohlensäure be-standen 5 6 .
Nachrichten vom Rennen des Staubs sind seltener, weiles weniger auffallend ist, solche Stoffe zu finden, dennochaber sind genug davon aufgezeichnet, um die Sache selbstaufser Zweifel zu setzen. So beobachtete Döueheiveii 6 , dal'sim Winter 1812 auf 1813 mehrmals mit dem Schnee und aufdemselben Staub herabfiel, welcher aus Kalk, Kiesel und ei-ner Spur von Eisen bestand. Ebenderselbe erhielt durchv. Güthe etwas grünen, mit dem Regen herabgefallenen Staub,welcher nach der Analyse aus 15 Theilen kohlensaurem Kalk,4 Th. Kiesel, 3 Th. Pflanzensubstanz bestand und 2 Th. Ver-lust gab. Auch J. i>e PourtalEz 7 sah am 14. März 1S13zu Catanzaro in Catalonien aus einer den Tag verdunkelndenund allen Gegenständen einen röthlichen Schein gebenden