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Siebenter Band. N - R.
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Regen.

sich dort gleichfalls ein Uebergangspunct, und eine Linie vonLondon nach Paris hat also rechts die Region der Herbst-regen, links die der Sommerregen. Werden diese Untersu-chungen fortgesetzt, so findet man die Linie, welche die Län-der, zu denen die von den südlich und südwestlich gelegnenMeeren herströmenden Winde frei gelangen können, von den-jenigen trennt, welche durch eine Bergkette oder eine grofseLänderstrecke dagegen geschützt sind , wovon dann die erste-ren zur Region der Herbstregen, die letzteren zu der derSommerregen gehören. Dabei ist übrigens einleuchtend , dafsdie Grenze nicht absolut scharf seyn kann, wenn nicht hoheBergketten sie bestimmen, und dafs daher mehrfache bedin-gende Ursachen ihr eine Beugung geben, oder sie auch selbstnur für gewisse Zeitintervalle verrücken müssen, wie dennnamentlich derjenige Theil derselben, welcher früher durchdas Seine-Thal gebildet wurde, weiter östlich gerückt ist.

Gaspakin hat diese in wissenschaftlicher Hinsicht inter-essante und für die Agricultur wichtige Untersuchung nochweiter fortgesetzt und nach einer grofsen Menge von ihmbenutzter genauer Beobachtungsregister die verschiednen Ge-genden in der Beziehung geordnet, wie in ihnen die denvier Jahrszeiten zugehörigen gröfsern Regenmengen vorherr-schend sind. Mit Recht hat jedoch Kämtz die Einwendunggemacht, dafs die von jenem gewählte Abtheilung der Jahres-zeiten zwar astronomisch richtig, für diese meteorologischenBestimmungen aber unpassend ist, insofern die ihre Eigen-thiimlichkeit hauptsächlich bedingende Sonnenhöhe nicht inden Anfang, sondern in die Mitte derselben fallen mufs. Un-gleich zweckmäßiger, insbesondre mit Rücksicht auf die nach-haltende 'Wärme, gehören daher März, April und Mai zumFrühling, Juni, Juli und August bilden den Sommer, Septem-ber, October und November den Herbst, und es bleibensonach December, Januar und Februar für den Winter. DieseAbtheilung hat Kamtz zum Grunde gelegt, hiernach die ver-schiednen Gegenden in Beziehung auf die Regenmengen geord-net, dabei zwar die Vorarbeiten Gasa’AKix’s benutzt, jedochso bedeutend erweitert und so sehr unmittelbar aus den Quel-len geschöpft, dafs seine Arbeit als eine ganz neue betrachtetwerden kann, aus welcher ich hier das Wichtigste um somehr in einiger gröfserer Vollständigkeit mittheile, als es schon